Signal Iduna AG: 244,3 ProzentDie Signal Iduna AG erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 244,3 Prozent nach 304,5 Prozent im Vorjahr und verzeichnet damit einen deutlichen Rückgang der Solvenzquote. Nach verdienten Bruttobeiträgen belegt das Unternehmen mit 258,4 Mio. Euro Rang 49 im Markt und erreicht einen Anteil von rund 0,27 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherung. Gleichzeitig steigen die verdienten Bruttobeiträge kräftig um 41,9 Prozent. Das Geschäftsmodell wirkt auf Basis der aktuellen Beitragsstruktur stark fondsorientiert: 158,4 Mio. Euro beziehungsweise rund 61 Prozent der Beiträge entfallen auf index- und fondsgebundene Produkte, während die klassische Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung lediglich 26,6 Mio. Euro erreicht. Hinzu kommen 73,5 Mio. Euro Krankenversicherung. Die Bestandsstruktur des Branchenmonitors 2025 zeichnet allerdings ein deutlich komplexeres Bild. Danach entfallen 2024 rund 35 Prozent der laufenden Beiträge auf Rentenversicherungen und selbstständige BU-Produkte, weitere 19 Prozent auf klassische Kapitalversicherungen und 25 Prozent auf das Kollektivgeschäft. Fonds- und indexgebundene Produkte — dort unter „sonstige Versicherungen“ ausgewiesen — erreichen lediglich 19 Prozent. Die Unterschiede erklären sich vor allem daraus, dass der Branchenmonitor auf laufenden Beiträgen basiert, während der MAP-Report die gesamten verdienten Bruttobeiträge einschließlich Einmalbeiträgen betrachtet. Hinzu kommt eine besondere Konzernstruktur: Die Signal Iduna AG ist innerhalb der Gruppe ausschließlich für das Neugeschäft zuständig, während die Signal Iduna Lebensversicherung a.G. seit 2022 die Altbestände verwaltet. Die vergleichsweise niedrige Basis-SCR-Quote erklärt sich damit weniger über klassische Altgarantien als über die Kombination aus Kollektivgeschäft, langfristigen Renten- und BU-Verpflichtungen sowie der speziellen Funktion innerhalb der Konzernstruktur.Signal Iduna