Hannoversche: 589,3 Prozent
Hannoversche: 589,3 ProzentDie Hannoversche erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 589,3 Prozent nach 692,0 Prozent im Vorjahr und gehört damit weiterhin zu den kapitalstärksten Lebensversicherern Deutschlands, auch wenn die Quote spürbar zurückgeht. Nach verdienten Bruttobeiträgen belegt das Unternehmen mit 1,03 Mrd. Euro Rang 23 im Markt und erreicht einen Anteil von rund 1,1 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherung. Gleichzeitig steigen die verdienten Bruttobeiträge leicht um 1,5 Prozent. Die Beitragsstruktur wirkt dabei auf den ersten Blick stark klassisch geprägt: 926,2 Mio. Euro beziehungsweise 89,9 Prozent der Beiträge entfallen formal auf die Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung. Fondsgebundene Produkte spielen mit lediglich 11,9 Mio. Euro beziehungsweise 1,2 Prozent Anteil dagegen kaum noch eine Rolle, nachdem das Segment gegenüber dem Vorjahr um 87,7 Prozent eingebrochen ist. Hinzu kommen 91,9 Mio. Euro sonstige Lebensversicherungen. Für die Einordnung der außergewöhnlich hohen Solvenzquote ist jedoch die Vertragsstruktur entscheidend. Laut Branchenmonitor Leben entfallen 2024 rund 70 Prozent der Verträge der Hannoverschen auf Risikolebensversicherungen. Damit ist das Unternehmen deutlich stärker biometrisch geprägt, als es die reine Beitragsstruktur zunächst vermuten lässt. Das reduziert die langfristigen Garantielasten erheblich und erklärt mit, warum die Hannoversche trotz ihres formal stark klassischen Geschäftsmodells weiterhin eine der höchsten Basis-SCR-Quoten der Branche ausweist.Hannoversche