Wohngebäudeversicherung: Die Schaden-Kosten-Sieger 2024
Die Wohngebäudeversicherung bleibt eine der volatilsten Sparten im Kompositgeschäft. Auch 2024 konnten regionale Schadenverläufe die Wirtschaftlichkeit einzelner Bestände spürbar verschieben, obwohl sich die Marktlage insgesamt gegenüber den Vorjahren stabilisierte. Entsprechend fällt die Schaden-Kosten-Quote weniger als reine Kalkulationskennzahl ins Gewicht, sondern spiegelt vor allem regionale Exponierung und Bestandsstruktur wider. Der Beitrag stellt die Schaden-Kosten-Sieger 2024 vor und ordnet ihre Ergebnisse vor diesem Hintergrund ein.

- Wohngebäudeversicherung: Die Schaden-Kosten-Sieger 2024
- Zehntbeste CR: HUK-Coburg VVaG (82,00 Prozent)
- Neuntbeste CR: Oldenburgische Landesbrandkasse (81,90 Prozent)
- Achtbeste CR: Provinzial Versicherung (81,11 Prozent)
- Siebtbeste CR: DEVK VVaG (80,42 Prozent)
- Sechstbeste CR: Helvetia Direktion für Deutschland (79,17 Prozent)
- Fünftbeste CR: BGV-Versicherung (77,52 Prozent)
- Viertbeste CR: Debeka Allgemeine (76,97 Prozent)
- Drittbeste CR: HUK24 (76,81 Prozent)
- Zweitbeste CR: HUK-Coburg Allgemeine (76,50 Prozent)
- Beste Schaden-Kosten-Quote: VGH Landschaftliche Brandkasse (76,05 Prozent)
Die Schaden-Kosten-Quote ist die zentrale Messgröße für die technische Wirtschaftlichkeit in der Kompositversicherung. Auch in der Wohngebäudeversicherung markiert sie eine klar definierte Schwelle: Liegt die Quote unter einhundert Prozent, reichen die Beitragseinnahmen aus, um Schäden und Kosten zu decken; oberhalb dieser Marke arbeitet das Geschäft technisch defizitär. Die Schaden-Kosten-Sieger 2024 in der Wohngebäudeversicherung stehen damit für jene Anbieter, denen es gelungen ist, unter dieser Schwelle zu bleiben.
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Anders als in stärker steuerbaren Sparten ist die Aussagekraft der Schaden-Kosten-Quote in der Wohngebäudeversicherung jedoch besonders kontextabhängig. Eine gute Quote ist hier weniger Ausdruck reiner Kalkulationsdisziplin als das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus Bestandsstruktur, regionaler Exponierung und der Wirkung einzelner Großschadenereignisse. Diese Besonderheit prägt die Entwicklung der Sparte seit Jahren – und wird im Rückblick auf den Zeitraum 2019 bis 2024 besonders deutlich.
Ein Markt unter Extrembelastung
Die vergangenen Jahre waren für die Wohngebäudeversicherung von außergewöhnlichen Schadenjahren geprägt. Besonders einschneidend wirkte das Hochwasserereignis im Juli 2021 im Ahrtal, ausgelöst durch das Tiefdruckgebiet Bernd. Es führte zu historischen Schadenlasten und ließ die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote der Branche im Jahr 2021 auf 130,31 Prozent steigen. Die Beitragseinnahmen reichten in diesem Jahr branchenweit bei weitem nicht aus, um Schäden und Kosten zu decken.
Auch in den Folgejahren blieb die Sparte unter Druck. 2022 lag die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote trotz zwischenzeitlicher Entlastung noch bei 104,82 Prozent. 2023 erreichte sie mit 100,97 Prozent erneut nahezu die Kostendeckungsgrenze – ein Wert, der auf den ersten Blick Stabilisierung signalisiert, tatsächlich jedoch weiterhin auf eine strukturelle Unterdeckung hinweist. Erst 2024 gelingt im Branchenschnitt rechnerisch wieder der Sprung unter die Marke von einhundert Prozent (Versicherungsbote berichtete).
Doch auch dieses Bild ist trügerisch: Zweiundzwanzig der fünfzig größten Anbieter weisen weiterhin Schaden-Kosten-Quoten oberhalb der Kostendeckungsgrenze aus. Die Belastungen der Vorjahre wirken damit deutlich nach.
Ergebnislage weiter angespannt
Noch anschaulicher wird diese Nachwirkung beim Blick auf das versicherungstechnische Ergebnis. Trotz der rechnerisch verbesserten Schaden-Kosten-Quote bleibt das aggregierte versicherungstechnische Ergebnis der Wohngebäudeversicherung auch 2024 negativ. Im Durchschnitt führte die Sparte ein Minus von 13,85 Millionen Euro je Anbieter aus. Dreiunddreißig Gesellschaften verzeichneten weiterhin Verluste.
Strukturelle Herausforderungen der Sparte
Die anhaltende Anfälligkeit der Wohngebäudeversicherung erklärt sich nicht allein durch einzelne Katastrophenjahre. Hinzu kommt eine strukturelle Belastung, die weniger sichtbar, aber dauerhaft wirksam ist: Leitungswasserschäden verursachen seit Jahren den größten Anteil am gesamten Schadenaufwand der Sparte. Sie sind vergleichsweise häufig, kostenintensiv und nur begrenzt durch Prämienanpassungen steuerbar.
Treffen solche dauerhaft hohen Grundbelastungen auf regionale Großereignisse – etwa das Ahrtal 2021 oder die schweren Hochwasserereignisse in Süddeutschland 2024 –, gerät die Kalkulation selbst robuster Bestände schnell unter Druck. Besonders nachteilig wirkt sich dabei eine hohe Konzentration in regional stark exponierten Gebieten aus. Regionale Risikoprofile spielen in der Wohngebäudeversicherung daher eine deutlich größere Rolle als in vielen anderen Kompositsparten.
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Einordnung der Schaden-Kosten-Sieger 2024
Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden die Schaden-Kosten-Sieger 2024 vorgestellt. Ihre Platzierung ist nicht automatisch Ausdruck überlegener Kalkulation oder dauerhaft gesicherter Ertragskraft. Vielmehr zeigt sie, unter welchen strukturellen Voraussetzungen Kostendeckung in der Wohngebäudeversicherung derzeit möglich ist.
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Denn obwohl die gesamtmarktliche Schadenbelastung 2024 nicht das Ausmaß früherer Extremjahre erreichte, zeigte sich erneut die hohe regionale Verwundbarkeit der Sparte. Einzelne Ereignisse – insbesondere das Hochwasser in Süddeutschland (Mai/ Juni 2024)– führten lokal zu massiven Schadenballungen, während andere Bestände weitgehend verschont blieben. Für die Schaden-Kosten-Quote einzelner Anbieter konnte dies den Unterschied zwischen auskömmlichem Geschäft und erneuter Unterdeckung ausmachen. Solche Zusammenhänge sollten bedacht werden, wenn im Folgenden die Schaden-Kosten-Sieger der Wohngebäudeversicherung 2024 vorgestellt werden.
Zehntbeste CR: HUK-Coburg VVaG (82,00 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 82,00 Prozent erreicht die HUK-Coburg VVaG 2024 Rang zehn im Branchenvergleich und zählt damit zu den auskömmlichsten Wohngebäudeversicherern des Jahres. Gegenüber 2023 stellt dies eine deutliche Verbesserung dar: Damals lag die Quote bei 97,10 Prozent, was lediglich Rang zwanzig bedeutete. Innerhalb eines Jahres verbesserte sich die Gesellschaft somit um zehn Ränge und um 15,1 Prozentpunkte.
Im Mehrjahresvergleich zeigt sich jedoch auch die hohe Volatilität der Sparte. Im Katastrophenjahr 2021 wies die HUK-Coburg VVaG eine außergewöhnlich hohe Quote von 147,51 Prozent aus, 2022 lag sie mit 100,64 Prozent ebenfalls knapp oberhalb der Kostendeckungsgrenze. In allen übrigen Jahren des Zeitraums 2019 bis 2024 blieb die Quote unter einhundert Prozent. Aufgrund der Extrembelastung 2021 liegt der Sechsjahresschnitt dennoch bei 100,34 Prozent und damit rechnerisch noch leicht im defizitären Bereich.
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Ergebnis: starke Erholung nach Extremjahr
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 38,80 Millionen Euro und ist damit das zweitbeste Ergebnis der gesamten Branche. Auffällig ist die starke Spreizung über die Jahre: Während 2021 ein Verlust von –53,08 Millionen Euro verbucht werden musste, erzielte die Gesellschaft in allen übrigen Jahren positive Ergebnisse.
Der Durchschnitt des Zeitraums 2019 bis 2024 liegt bei 8,81 Millionen Euro. Dieser vergleichsweise moderate Mehrjahreswert ist vollständig durch das Extremjahr 2021 verzerrt und unterstreicht zugleich, wie stark einzelne Großschadenjahre die Ergebnisrechnung in der Wohngebäudeversicherung dominieren können.
Preisprofil: deutliche Anpassungen – dennoch Billigsegment
Die Entwicklung der Durchschnittsprämien je Versicherungsvertrag zeigt einen kräftigen, aber verzögerten Anpassungspfad. Von 266,61 Euro im Jahr 2019 stiegen die Prämien bis 2024 auf 409,66 Euro. Das entspricht einem Anstieg um 53,7 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Besonders ausgeprägt fiel die Korrektur nach 2021 aus: Allein zwischen 2021 (298,59 Euro) und 2024 nahm die Durchschnittsprämie um 37,2 Prozent zu. Trotz dieser Erhöhungen bleibt die HUK-Coburg VVaG preislich im unteren Segment. Mit Rang sechsundvierzig von fünfzig zählt sie 2024 weiterhin zu den fünf günstigsten Anbietern am Markt.
Schadenaufwendungen je Vertrag: strukturell niedrig
Ein zentraler Stabilitätsfaktor sind die vergleichsweise niedrigen Schadenaufwendungen je Versicherungsvertrag. Diese beliefen sich 2024 auf 262,69 Euro und markieren den fünftniedrigsten Wert der gesamten Branche. Gegenüber 2023 (268,74 Euro) gingen die Aufwendungen leicht zurück (minus 2,3 Prozent).
Der Mehrjahresvergleich zeigt zwar eine deutliche Spitze im Jahr 2021 mit 269,77 Euro, bleibt insgesamt jedoch auf niedrigem Niveau. Zum Vergleich: Im besonders günstigen Jahr 2020 lagen die Schadenaufwendungen bei lediglich 181,69 Euro. Die HUK-Coburg VVaG profitiert damit strukturell von einer günstigen Schadenbelastung pro Vertrag, was wesentlich zur auskömmlichen Quote 2024 beiträgt.
Einordnung: größte Wohngebäude-Tochter der HUK mit niedriger Kostenbasis
Mit 308 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 2,32 Prozent und Rang vierzehn nach Prämienvolumen ist die HUK-Coburg VVaG die größte Wohngebäude-Tochter des HUK-Konzerns. Ihre Platzierung unter den Schaden-Kosten-Siegern 2024 ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Kombination aus niedriger Schadenbelastung je Vertrag, konsequenter Preisanpassung nach dem Extremjahr 2021 und einer weiterhin sehr günstigen Marktpositionierung.
Zugleich zeigt das Beispiel, wie schmal der Grat bleibt: Die starke Verbesserung 2024 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass einzelne Großschadenjahre – wie 2021 – die technische Rechnung auch bei grundsätzlich effizientem Geschäftsmodell schnell kippen können.
Neuntbeste CR: Oldenburgische Landesbrandkasse (81,90 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 81,90 Prozent erreicht die Oldenburgische Landesbrandkasse 2024 Rang neun im Branchenvergleich und gehört damit erneut zu den effizientesten Anbietern der Wohngebäudeversicherung. Bereits im Vorjahr lag die Quote mit 83,46 Prozent deutlich unter der Kostendeckungsgrenze (damals sogar Rang drei); die Verbesserung 2024 fällt mit minus 1,56 Prozentpunkten moderat aus, bestätigt jedoch die dauerhaft günstige Schaden- und Kostenrelation.
Im gesamten Zeitraum von 2019 bis 2024 überschritt die Gesellschaft die Marke von einhundert Prozent nur ein einziges Mal, und zwar im Jahr 2022. Anders als bei vielen Wettbewerbern blieb sie damit selbst in den Extremjahren 2021 und 2023 unterhalb der Kostendeckungsgrenze. Der Sechsjahresschnitt von 86,93 Prozent zählt zu den besten Werten der gesamten Branche und unterstreicht die außergewöhnlich stabile Performance.
Ergebnis: geringes Volumen, aber überwiegend positiv
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 3,01 Millionen Euro und erreicht damit Rang zwölf im Branchenvergleich. Absolut betrachtet ist das Ergebnis vergleichsweise klein; relativ zur Marktbreite ist es jedoch bemerkenswert, da im gleichen Jahr dreiunddreißig der fünfzig untersuchten Anbieter Verluste auswiesen.
Im Mehrjahresverlauf zeigt sich eine hohe Konsistenz: Zwischen 2019 und 2024 verbuchte die Oldenburgische Landesbrandkasse lediglich ein einziges Verlustjahr, nämlich 2022 mit –3,61 Millionen Euro. Der Durchschnitt über sechs Jahre liegt bei 1,73 Millionen Euro und reflektiert die begrenzte Größenordnung des Geschäfts ebenso wie dessen robuste Ertragsbasis.
Preisprofil: stark gestiegen, dennoch weiterhin günstig
Die Durchschnittsprämien je Versicherungsvertrag stiegen zwischen 2019 und 2024 deutlich an. Von 274,55 Euro im Jahr 2019 erhöhten sie sich auf 467,68 Euro im Jahr 2024 – ein Zuwachs um 70,3 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Besonders ausgeprägt fiel die Anpassung nach 2021 aus: Allein von 2021 (320,74 Euro) bis 2024 nahmen die Prämien um 45,8 Prozent zu.
Trotz dieser kräftigen Erhöhungen bleibt die Gesellschaft preislich im unteren Marktsegment. Mit Rang dreiundvierzig von fünfzig zählt sie 2024 weiterhin zu den acht günstigsten Anbietern der Wohngebäudeversicherung.
Schadenaufwendungen je Vertrag: strukturell niedrig, leicht gestiegen
Ein wesentlicher Treiber der guten Quote sind die vergleichsweise niedrigen Schadenaufwendungen je Versicherungsvertrag. Diese beliefen sich 2024 auf 259,37 Euro und markieren den viertniedrigsten Wert der Branche. Gegenüber 2023 (235,56 Euro) stiegen die Aufwendungen allerdings um 10,1 Prozent, was die Sensibilität selbst günstiger Bestände gegenüber einzelnen Schadenjahren verdeutlicht.
Im Mehrjahresvergleich zeigen sich dennoch moderate Ausschläge: Der niedrigste Wert wurde 2019 mit 128,41 Euro erreicht, der höchste im Jahr 2022 mit 291,26 Euro. Insgesamt bleibt die Schadenbelastung je Vertrag deutlich unter dem Marktniveau von 485,26 Euro.
Einordnung: regional verankert, außergewöhnlich stabil
Mit 63 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,47 Prozent und Rang sechsunddreißig von fünfzig gehört die Oldenburgische Landesbrandkasse zum unteren Mittelfeld der Wohngebäudeversicherung. Ihre Platzierung unter den Schaden-Kosten-Siegern 2024 ist daher weniger eine Frage von Volumen oder Marktmacht, sondern Ausdruck einer außergewöhnlich stabilen Bestands- und Schadenstruktur.
Begünstigend wirkt dabei die starke regionale Verankerung im nordwestdeutschen Raum, die tendenziell mit geringerer Elementarschadenexponierung, hoher Bestandsloyalität und besser kalkulierbaren Schadenverläufen einhergeht. Die Oldenburgische Landesbrandkasse zeigt damit exemplarisch, unter welchen Voraussetzungen auch kleinere, regional fokussierte Anbieter dauerhaft unter der Kostendeckungsgrenze bleiben können.
Achtbeste CR: Provinzial Versicherung (81,11 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 81,11 Prozent erreicht die Provinzial Versicherung 2024 Rang acht im Branchenvergleich der Wohngebäudeversicherung. Damit gehört sie trotz außergewöhnlicher Vorbelastungen in den Vorjahren zu den Schaden-Kosten-Siegern des Jahres.
Der Blick auf den Zeitverlauf zeigt jedoch, wie stark einzelne Extremereignisse die Quote verzerren können. Besonders einschneidend war das Ahrtal-Hochwasser 2021: In diesem Jahr explodierte die Schaden-Kosten-Quote auf 201,25 Prozent, 2022 lag sie immer noch bei 119,26 Prozent. Abseits dieser beiden Ausnahmejahre arbeitete die Provinzial jedoch durchgängig auskömmlich. Der Sechsjahresschnitt von 108,67 Prozent bleibt allein wegen der Ahrtal-Belastung über der Kostendeckungsgrenze und spiegelt daher nicht die operative Normalleistung wider.
Ergebnis: Spitzenwert trotz extremer Ausschläge
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beträgt 2024 39,71 Millionen Euro und ist damit das beste Ergebnis der gesamten Branche. Dieser Spitzenwert unterstreicht, dass die Provinzial nach den außergewöhnlichen Belastungen der Vorjahre operativ wieder deutlich an Ertragskraft gewonnen hat. Der Mehrjahresvergleich zeigt jedoch eine ausgeprägte Ergebnisvolatilität. Im Ahrtal-Jahr 2021 entstand ein Verlust von minus 435,16 Millionen Euro, 2022 folgte ein weiterer von minus 150,66 Millionen Euro. Diese beiden Extremjahre dominieren den Zeitraum vollständig und drücken den Durchschnitt 2019 bis 2024 auf minus 75,69 Millionen Euro.
Gerade dieser Kontrast macht die Struktur der Wohngebäudeversicherung sichtbar: Selbst ein Anbieter, der 2024 das beste versicherungstechnische Ergebnis des Marktes erzielt, kann im Mehrjahresvergleich tief ins Minus rutschen, wenn regionale Großereignisse wie das Ahrtal das Schadenbild prägen. Die Ergebniszahlen sind damit weniger Ausdruck laufender Steuerung als Spiegel außergewöhnlicher Katastrophenjahre.
Preisprofil: hohes Niveau, stark angepasst
Die Durchschnittsprämien je Vertrag liegen bei der Provinzial deutlich über dem Marktdurchschnitt. Von 612,77 Euro im Jahr 2019 stiegen sie bis 2024 auf 1.038,60 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund 69,5 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Allein gegenüber 2023 (954,20 Euro) ergibt sich ein Plus von 8,9 Prozent. Damit zählt die Provinzial 2024 zu den sieben teuersten Anbietern im Markt – ein markanter Kontrast zu den deutlich günstiger positionierten HUK-Gesellschaften.
Diese Einordnung darf jedoch nicht isoliert erfolgen. Die Höhe der Durchschnittsprämien in der Wohngebäudeversicherung wird maßgeblich durch regionale Risikolagen, durchschnittliche Versicherungssummen, den Anteil elementargefährdeter Risiken, die Art der Tarifkalkulation (gleitender Neuwert, Wohnflächenmodell) sowie durch Bestandsstruktur und Baualtersklassen beeinflusst. Anbieter mit hoher regionaler Exponierung in schadenanfälligen Gebieten und mit überdurchschnittlichen Deckungssummen weisen daher systematisch höhere Prämien auf – unabhängig von der operativen Effizienz der Schaden- und Kostensteuerung.
Schadenaufwendungen je Vertrag: Unglücksjahr 2021 prägt die Statistik
Die Schadenaufwendungen je Versicherungsvertrag verdeutlichen die außergewöhnliche Belastung durch Extremereignisse. 2024 liegen sie bei 596,19 Euro; lediglich zehn Anbieter weisen höhere Werte aus. Zum Vergleich: 2019 betrugen die Schadenaufwendungen noch 384,87 Euro. 2021 erreichten sie mit 1.292,97 Euro je Vertrag jedoch einen Extremwert, 2022 lagen sie immer noch bei 787,82 Euro. Der Verlauf zeigt, dass die hohe Preispositionierung nicht Ausdruck komfortabler Margen ist, sondern wesentlich der Absicherung sehr hoher Schadenlasten dient.
Einordnung: Marktführer mit regionalem Klumpenrisiko
Mit 1,132 Milliarden Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 8,54 Prozent und Rang zwei nach Prämienvolumen zählt die Provinzial zu den größten Wohngebäudeversicherern Deutschlands. Die Platzierung unter den Schaden-Kosten-Siegern 2024 ist daher besonders einzuordnen: Sie resultiert nicht aus dauerhaft niedriger Schadenbelastung, sondern aus einer Kombination aus hoher Prämienbasis, konsequenter Anpassung nach Extremjahren und dem Ausbleiben neuer Großereignisse im Jahr 2024. Die Provinzial steht damit exemplarisch für das Spannungsfeld der Wohngebäudeversicherung: große Volumina erhöhen die Stabilität – verstärken aber zugleich die Wirkung regionaler Katastrophen.
Siebtbeste CR: DEVK VVaG (80,42 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 80,42 Prozent erreicht die DEVK VVaG 2024 Rang sieben im Branchenvergleich. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich die Quote deutlich um 12,27 Prozentpunkte (2023: 92,69 Prozent). Im betrachteten Zeitraum von 2019 bis 2024 überschritt die Gesellschaft die Marke von einhundert Prozent nur einmal – im Extremjahr 2021 mit 164,17 Prozent infolge außergewöhnlicher Großschäden. Abgesehen davon blieb die DEVK VVaG stets unterhalb der Kostendeckungsgrenze. Der Sechsjahresschnitt liegt jedoch aufgrund des Ausreißers bei 101,68 Prozent und verdeutlicht die starke Prägung durch einzelne Katastrophenjahre.
Ergebnis: geringe Volumina, begrenzte Ausschläge
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beträgt 2024 4,14 Millionen Euro und erreicht damit Rang zehn im Branchenvergleich. Auffällig ist weniger die absolute Höhe als die Struktur der Ergebnisentwicklung: Verluste traten ausschließlich in den Extremjahren 2021 (minus 4,47 Millionen Euro) und 2022 (minus 2,46 Millionen Euro) auf. Über den Zeitraum von 2019 bis 2024 ergibt sich ein nahezu ausgeglichenes Durchschnittsergebnis von 0,71 Millionen Euro.
Für einen Anbieter aus dem mittleren Größenbereich der Wohngebäudeversicherung unterstreicht dies eine insgesamt robuste Ergebnissteuerung, deren Schwankungen primär durch außergewöhnliche Schadenjahre geprägt sind.
Preisprofil: moderat, aber klar angehoben
Die Durchschnittsprämien je Vertrag zeigen eine deutliche, aber nachvollziehbare Anpassung. Von 329,57 Euro im Jahr 2019 stiegen sie bis 2024 auf 545,39 Euro – ein Zuwachs von rund 65,5 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Allein gegenüber 2023 (490,95 Euro) entspricht dies einem Plus von 11,1 Prozent. Trotz dieser Erhöhung liegt die DEVK VVaG 2024 auf Rang neununddreißig: Elf Anbieter sind günstiger, achtunddreißig teurer. Das Unternehmen bewegt sich damit weiterhin im unteren bis mittleren Preissegment, jedoch mit klarer Reaktion auf die Schadenjahre.
Schadenaufwendungen: unterdurchschnittlich, aber schwankend
Die Schadenaufwendungen je Vertrag belaufen sich 2024 auf 292,05 Euro und gehören damit zu den sechs niedrigsten Werten der Branche. Zum Vergleich: 2023 lagen sie bei 322,25 Euro, was einem Rang dreizehn bei den Schadenaufwendungen je Vertrag entsprach und damit ebenfalls noch im unteren Bereich des Marktes lag. Der Rückgang um rund 9,4 Prozent innerhalb eines Jahres erklärt den deutlichen Ranggewinn und verdeutlicht zugleich, wie sensibel diese Kennzahl auf die jeweilige Schadenentwicklung reagiert. Der Höchstwert wurde im Extremjahr 2021 mit 509,28 Euro je Vertrag erreicht. Über den Zeitraum 2019 bis 2024 ergibt sich ein Durchschnitt von 301,36 Euro je Vertrag – ein im Branchenvergleich vergleichsweise moderates Niveau, trotz der Ausschläge in einzelnen Jahren.
Einordnung: stabile Tochter mit klarer Abgrenzung
Mit 96 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,73 Prozent und Rang siebenundzwanzig von fünfzig nach Prämienvolumen zählt die DEVK VVaG zur unteren Hälfte des Marktes, ohne jedoch zu den Kleinstanbietern zu gehören. Sie ist damit deutlich schlanker positioniert als die DEVK Allgemeine, die mit 2,32 Prozent Marktanteil und einem entsprechend höheren Prämienvolumen zwölf Ränge vor der DEVK VVaG liegt.
Der Größenunterschied spiegelt sich auch im Preis- und Ergebnisprofil wider: Während die DEVK Allgemeine 2024 mit durchschnittlichen Prämien von 681,29 Euro je Vertrag im oberen Preissegment agiert, weist sie trotz einer auskömmlichen Schaden-Kosten-Quote ein negatives versicherungstechnisches Ergebnis von minus 11,12 Millionen Euro aus. Die DEVK VVaG zeigt demgegenüber ein kompakteres, weniger exponiertes Geschäftsmodell mit geringerer Ergebnisvolatilität.
Sechstbeste CR: Helvetia Direktion für Deutschland (79,17 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 79,17 Prozent erreicht die Helvetia Direktion für Deutschland 2024 Rang sechs im Branchenvergleich. Gegenüber dem Vorjahr (2023: 96,23 Prozent) bedeutet dies eine deutliche Verbesserung. Im gesamten Zeitraum von 2019 bis 2024 überschritt die Gesellschaft die Marke von einhundert Prozent nur ein einziges Mal: im Extremjahr 2021 mit 116,31 Prozent. Der Sechsjahresschnitt liegt bei 95,82 Prozent und bleibt damit unter der technischen Kostendeckungsgrenze.
Ergebnis: trotz guter Quote lange belastet
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 16,43 Millionen Euro und zählt damit zu den besseren Ergebnissen der Branche (Rang 6). Auffällig ist jedoch die Diskrepanz zwischen Quote und Ergebnis in den Vorjahren: Trotz überwiegend auskömmlicher Schaden-Kosten-Quoten musste die Helvetia drei Jahre in Folge Verluste ausweisen – 2021 (minus 10,94 Millionen Euro), 2022 (minus 4,33 Millionen Euro) und 2023 (minus 7,08 Millionen Euro). Entsprechend liegt der Durchschnitt 2019 bis 2024 mit minus 0,44 Millionen Euro noch leicht im negativen Bereich. Erst 2024 markiert eine klare Ergebnisentlastung.
Preisprofil: konsequent im oberen Segment
Die Entwicklung der Durchschnittsprämien je Vertrag unterstreicht die Positionierung im hochpreisigen Segment. Von 684,70 Euro im Jahr 2019 stiegen die Prämien kontinuierlich auf 1.158,51 Euro im Jahr 2024 – ein Zuwachs von rund 69 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Damit zählt die Helvetia 2024 zu den vier teuersten Wohngebäudeversicherern im Markt. Die hohe Prämienbasis reflektiert sowohl umfangreiche Deckungskonzepte als auch höhere versicherte Werte und ist nicht mit Billig- oder Standardtarifen vergleichbar.
Schadenaufwendungen je Vertrag: strukturell hoch, zuletzt rückläufig
Die Schadenaufwendungen je Vertrag belaufen sich 2024 auf 571,48 Euro und entsprechen damit Rang sechsunddreißig im Branchenvergleich – lediglich vierzehn Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine spürbare Entlastung: 2023 lagen die Aufwendungen noch bei 661,48 Euro, was Rang achtundvierzig und damit die dritthöchste Schadenlast der Branche bedeutete. Trotz dieser Verbesserung bleibt das Niveau erhöht. Der Sechsjahresschnitt von 553,93 Euro je Vertrag bestätigt eine strukturell überdurchschnittliche Schadenbelastung, die maßgeblich zur anspruchsvollen Ergebnislage der Vorjahre beigetragen hat.
Einordnung: teuer, exponiert, aber 2024 klar entlastet
Mit 144 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,08 Prozent und Rang fünfundzwanzig von fünfzig liegt die Helvetia Direktion für Deutschland größenmäßig exakt im Marktmittelfeld. Die Platzierung unter den Schaden-Kosten-Siegern 2024 ist daher weniger Ausdruck geringer Risiken als Ergebnis einer spürbaren Entlastung nach mehreren belasteten Jahren. Sie zeigt zugleich, dass auch hochpreisige Anbieter mit erhöhter Schadenexponierung unter günstigen Schadenverläufen wieder klar in den auskömmlichen Bereich zurückkehren können – ohne dass dies bereits als dauerhaft gesicherte Trendwende zu interpretieren ist.
Fünftbeste CR: BGV-Versicherung (77,52 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 77,52 Prozent erreicht die BGV-Versicherung 2024 Rang fünf im Branchenvergleich und zählt damit erneut zu den effizientesten Anbietern der Wohngebäudeversicherung (2023: Rang sechs). Auffällig ist dabei weniger das einzelne Jahr als die bemerkenswerte Konstanz: Selbst in den belasteten Jahren lag die Quote lediglich knapp oberhalb von achtzig Prozent – konkret 83,05 Prozent im Katastrophenjahr 2021 und 85,02 Prozent im Jahr 2023. Einen Wert oberhalb von einhundert Prozent musste die BGV im gesamten Zeitraum kein einziges Mal ausweisen. Der Sechsjahresschnitt von 76,31 Prozent ist der zweitbeste Wert der gesamten Branche und unterstreicht die außergewöhnlich stabile Schaden- und Kostenlage.
Ergebnis: dauerhaft positiv ohne Ausschläge
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 4,02 Millionen Euro und erreicht damit Rang elf im Branchenvergleich. Bemerkenswert ist vor allem die Stabilität: Die BGV-Versicherung schrieb im Zeitraum von 2019 bis 2024 durchgängig schwarze Zahlen. Über sechs Jahre ergibt sich ein Durchschnitt von 3,25 Millionen Euro, was für einen vergleichsweise kleinen Wohngebäudeversicherer eine außergewöhnlich robuste Ertragslage darstellt.
Preisprofil: Mittelfeld statt Billigsegment
Die Durchschnittsprämien je Vertrag bewegen sich bei der BGV klar im mittleren Preissegment. Von 420,75 Euro im Jahr 2019 stiegen sie bis 2024 auf 710,68 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund 68,9 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Allein gegenüber 2023 (613,77 Euro) ergibt sich ein Plus von 15,8 Prozent. Trotz dieser Anpassungen liegt die BGV 2024 bei den Prämien lediglich auf Rang dreiundzwanzig: Zweiundzwanzig Anbieter sind teurer, siebenundzwanzig günstiger. Die Gesellschaft positioniert sich damit bewusst nicht im Billigsegment, sondern im breiten Mittelfeld.
Schadenaufwendungen: kontrolliert, ohne Ausreißer
Die Schadenaufwendungen je Vertrag betragen 2024 393,60 Euro und entsprechen Rang achtzehn im Markt – 17 Anbieter haben noch geringere Werte. Gegenüber 2023 (383,76 Euro) ist dies sogar der höchste Wert des betrachteten Zeitraums, ohne jedoch einen strukturellen Ausreißer darzustellen. Der Sechsjahresschnitt von 304,39 Euro bestätigt eine insgesamt gut beherrschte Schadenlast. Auffällige Extremjahre wie bei Wettbewerbern fehlen.
Einordnung: Effizienz aus Struktur
Mit 56 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,43 Prozent und Rang vierzig von fünfzig nach Prämienvolumen gehört die BGV-Versicherung zu den kleineren Wohngebäudeanbietern. Gerade vor diesem Hintergrund ist die Platzierung unter den fünf Schaden-Kosten-Siegern 2024 bemerkenswert. Die auskömmliche Geschäftslage beruht auf einer dauerhaft stabilen Bestandsstruktur, moderater Schadenbelastung und konsequenter Kostenkontrolle. Die regionale Verankerung des Geschäfts dürfte dabei – ähnlich wie bei anderen erfolgreichen öffentlichen Versicherern – stabilisierend wirken.
Viertbeste CR: Debeka Allgemeine (76,97 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 76,97 Prozent erreicht die Debeka Allgemeine 2024 Rang vier im Branchenvergleich und zählt damit erneut zu den effizientesten Anbietern der Wohngebäudeversicherung. Im betrachteten Zeitraum von 2019 bis 2024 überschritt die Gesellschaft die Marke von einhundert Prozent nur einmal: im Katastrophenjahr 2021 mit 123,86 Prozent. In allen übrigen Jahren blieb die Quote klar im auskömmlichen Bereich. Der Sechsjahresschnitt von 90,60 Prozent fällt entsprechend solide aus.
Ergebnis: hohe Ertragskraft bei begrenzter Volatilität
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 30,91 Millionen Euro und erreicht damit Rang vier im Branchenvergleich. Auffällig ist die insgesamt stabile Ergebnisentwicklung: Lediglich 2021 wurde ein Verlust ausgewiesen (minus 7,52 Millionen Euro), während in allen anderen Jahren positive Ergebnisse erzielt wurden. Über den Zeitraum von 2019 bis 2024 ergibt sich ein Durchschnitt von 10,58 Millionen Euro, was die Debeka Allgemeine auch ertragsseitig zu den leistungsstärkeren Anbietern im Markt zählt.
Preisprofil: günstig trotz Ergebnisstärke
Die Durchschnittsprämien je Vertrag liegen bei der Debeka Allgemeine vergleichsweise niedrig. Von 339,70 Euro im Jahr 2019 stiegen sie bis 2024 auf 531,05 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund 56,3 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Gegenüber 2023 (491,99 Euro) ergibt sich ein Plus von 7,9 Prozent. Trotz dieser Anpassungen liegt die Gesellschaft bei den Prämien auf Rang einundvierzig: Nur neun Anbieter sind günstiger, vierzig teurer.
Diese Einordnung ist jedoch stets relativ zu lesen: In der Wohngebäudeversicherung spiegeln Durchschnittsprämien nicht nur das Preisniveau, sondern auch Unterschiede in regionaler Exponierung, versicherten Summen, Tarifausgestaltung und Bestandsstruktur wider. Vor diesem Hintergrund verbindet die Debeka eine niedrige Durchschnittsprämie mit stabiler technischer Profitabilität – ein Hinweis auf eine insgesamt robuste Schaden- und Kostensteuerung.
Schadenaufwendungen: niedrig und gleichmäßig
Die Schadenaufwendungen je Vertrag betragen 2024 313,22 Euro und zählen damit zu den neun niedrigsten Werten der Branche. Im Vorjahr lagen sie mit 335,39 Euro zwar höher, was jedoch lediglich Rang vierzehn bedeutete und die Verschieblichkeit der Ranglisten unterstreicht. Der Höchstwert im Betrachtungszeitraum wurde 2021 mit 355,19 Euro erreicht. Der Sechsjahresschnitt von 284,38 Euro bleibt insgesamt vergleichsweise moderat und weist keine extremen Ausschläge auf – ein Hinweis auf gut kontrollierte Schadenverläufe.
Einordnung: Stabilität durch Struktur und Kollektiv
Mit 173 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,30 Prozent und Rang achtzehn von fünfzig nach Prämienvolumen gehört die Debeka Allgemeine zum soliden Mittelfeld der Wohngebäudeversicherung. Ihre Platzierung unter den vier besten Schaden-Kosten-Siegern 2024 zeigt, dass auskömmliche Quoten nicht allein über das Preisniveau erzielt werden, sondern wesentlich von der Struktur und Stabilität des Bestands abhängen.
Begünstigt worden sein dürfte die vergleichsweise ruhige Schaden- und Kostenentwicklung durch die Spezialisierung auf bestimmte Kundengruppen, insbesondere Beamte und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Diese Bestandsstruktur ist typischerweise durch hohe Vertragsstabilität und geringe Wechselintensität gekennzeichnet und kann – außerhalb von Großschadenjahren – zu einer gleichmäßigeren Schadenentwicklung und geringerer Ergebnisvolatilität beitragen.
Drittbeste CR: HUK24 (76,81 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 76,81 Prozent erreicht die HUK24 2024 Rang drei im Branchenvergleich – und erobert sich demnach einen Rang auf dem Siegertreppchen. Gegenüber 2023 (88,51 Prozent) entspricht dies einer deutlichen Verbesserung um 11,7 Prozentpunkte. Im gesamten Zeitraum von 2019 bis 2024 überschritt die Gesellschaft die Marke von einhundert Prozent nur einmal: im Extremjahr 2021 mit 108,22 Prozent. Der Sechsjahresschnitt liegt bei sehr guten 86,99 Prozent und bestätigt die dauerhaft unterdurchschnittliche Schaden- und Kostenbelastung.
Ergebnis: stabil positiv trotz geringer Volumina
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 8,85 Millionen Euro und erreicht damit Rang acht im Branchenvergleich. Auffällig ist die Kontinuität: Die HUK24 weist im gesamten Beobachtungszeitraum kein einziges negatives Ergebnis aus. Der Durchschnitt von 6,06 Millionen Euro zwischen 2019 und 2024 unterstreicht die stabile Ergebnislage – bemerkenswert für einen Anbieter mit vergleichsweise kleinem Prämienvolumen.
Preisprofil: konsequent niedrig, moderat angepasst
Die Durchschnittsprämien je Vertrag liegen 2024 bei 378,43 Euro. Gegenüber 2019 (241,61 Euro) entspricht dies zwar einem deutlichen Anstieg um rund 56,6 Prozent, gleichwohl bleibt die HUK24 im Marktvergleich klar im unteren Preissegment. Mit Rang achtundvierzig von fünfzig ist sie der drittgünstigste Anbieter der Branche. Auch der jüngste Schritt von 2023 auf 2024 (plus 10,0 Prozent) fällt moderat aus und liegt unter den Anpassungen vieler Wettbewerber.
Schadenaufwendungen je Vertrag: dauerhaft niedrig
Die Schadenaufwendungen je Vertrag belaufen sich 2024 auf 262,69 Euro und zählen damit zu den fünf niedrigsten Werten der Branche. Gegenüber 2023 (268,74 Euro) ergibt sich sogar ein leichter Rückgang. Größere Ausschläge sind nicht erkennbar: Der Höchstwert wurde 2021 mit 272,17 Euro erreicht, der Tiefstwert 2019 mit 182,76 Euro. Der Sechsjahresschnitt (232,80 Euro) bestätigt eine dauerhaft niedrige Schadenlast.
Einordnung: Effizienz durch schlankes Direktmodell
Mit 50 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,38 Prozent und Rang einundvierzig von fünfzig nach Prämienvolumen ist die HUK24 die kleinste Wohngebäude-Einheit innerhalb des HUK-Konzerns. Ihre Platzierung auf Rang drei der Schaden-Kosten-Sieger 2024 ist daher weniger Ausdruck von Skaleneffekten als Ergebnis eines konsequent schlanken Direktversicherungsmodells.
Begünstigend wirkt dabei eine stark standardisierte Produktarchitektur mit niedriger Beratungsintensität, klar definierten Deckungsumfängen und vergleichsweise homogenen Risiken. Im Gegensatz zu klassischen Regional- oder Maklerversicherern werden individuelle Sonderkonzepte, komplexe Gebäudestrukturen oder stark differenzierte Versicherungssummen nur eingeschränkt abgebildet. Die Kombination aus niedrigen Prämien, begrenzter Kostenbasis und kontrollierter Schadenlast ermöglicht so eine dauerhaft unterdurchschnittliche Schaden-Kosten-Quote.
Zweitbeste CR: HUK-Coburg Allgemeine (76,50 Prozent)
Mit der HUK-Coburg Allgemeine steht eine weitere Gesellschaft des HUK-Konzerns auf dem Siegertreppchen der Wohngebäudeversicherung 2024. Nach der HUK-Coburg VVaG und der HUK24 gelingt auch der zweitgrößten Wohngebäude-Einheit des Konzerns der Sprung unter die besten Anbieter des Marktes – diesmal sogar mit der Silbermedaille. Damit sind alle drei HUK-Gesellschaften 2024 in den Top Ten der Schaden-Kosten-Sieger vertreten.
Diese konzernweite Präsenz in der Spitzengruppe ist bemerkenswert, da die drei Gesellschaften sehr unterschiedliche Funktionen im Konzern erfüllen. Die HUK-Coburg VVaG bildet als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit den stabilen Mitgliederbestand des Konzerns ab und ist primär auf Bestandspflege und Ergebnisstetigkeit ausgerichtet. Die HUK24 agiert als schlanker Direktversicherer mit standardisierten Produkten und niedriger Kostenbasis. Die HUK-Coburg Allgemeine hingegen steht für das volumenstarke, marktorientierte Wohngebäudegeschäft des Konzerns.
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 76,50 Prozent erreicht die HUK-Coburg Allgemeine 2024 Rang zwei im Branchenvergleich. Im Zeitraum von 2019 bis 2024 überschritt die Gesellschaft die Marke von einhundert Prozent lediglich einmal – im Extremjahr 2021 mit 114,78 Prozent. Der Sechsjahresschnitt liegt bei 89,34 Prozent und damit klar unter der technischen Kostendeckungsgrenze, ab der die Ausgaben die Einnahmen übersteigen.
Ergebnis: hohe Ertragskraft trotz Extremjahr
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 32,21 Millionen Euro und erreicht damit Rang vier im Branchenvergleich. Bemerkenswert ist dabei weniger das Einzeljahr als die Kontinuität: Die HUK-Coburg Allgemeine weist im gesamten Zeitraum von 2019 bis 2024 durchgängig positive Ergebnisse aus.
Selbst im Extremjahr 2021, in dem die Schaden-Kosten-Quote mit 114,78 Prozent deutlich über der Kostendeckungsgrenze lag, verblieb ein positives Ergebnis von 12,13 Millionen Euro. Das niedrigste Ergebnis des Betrachtungszeitraums wurde 2022 mit 5,08 Millionen Euro erzielt. Über sechs Jahre ergibt sich ein Durchschnitt von 18,04 Millionen Euro, der zweitbeste Ergebnisschnitt der Branche. Die Zahlen unterstreichen die hohe Ertragskraft des volumenstarken Geschäftsmodells auch unter stark schwankenden Schadenjahren.
Preisprofil: günstige Position trotz Korrekturen
Die Durchschnittsprämien je Vertrag stiegen zwischen 2019 und 2024 deutlich, bleiben im Marktvergleich jedoch niedrig. Von 300,34 Euro im Jahr 2019 erhöhten sie sich auf 455,47 Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von rund 51,7 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Allein gegenüber 2023 (416,41 Euro) ergibt sich ein Plus von 9,4 Prozent.
Trotz dieser Anpassungen belegt die HUK-Coburg Allgemeine bei den Prämien Rang vierundvierzig von fünfzig und zählt damit weiterhin zu den sieben günstigsten Anbietern im Markt. Die Gesellschaft kombiniert somit ein vergleichsweise niedriges Preisniveau mit klar verbesserter technischer Ergebnislage.
Schadenaufwendungen je Vertrag: kontrolliertes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag liegen 2024 bei 300,40 Euro und erreichen damit Rang acht – nur sieben Anbieter weisen geringere Werte aus. Der höchste Wert des Betrachtungszeitraums wurde 2021 mit 341,84 Euro erreicht, was die Belastung durch das Ahrtal-Ereignis widerspiegelt. Gegenüber 2019 (212,23 Euro) ist das Schadeniveau strukturell gestiegen, bleibt jedoch im Branchenvergleich moderat. Der Sechsjahresschnitt von 279,39 Euro unterstreicht eine insgesamt gut beherrschte Schadenlast, insbesondere gemessen an der Größe und regionalen Breite des Bestands.
Einordnung: Technische Disziplin bei mittlerer Marktgröße
Mit 172 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,30 Prozent und Rang neunzehn von fünfzig nach Prämienvolumen gehört die HUK-Coburg Allgemeine zum gehobenen Mittelfeld der Wohngebäudeversicherung (Rang 19). Innerhalb des HUK-Konzerns ist sie die zweitgrößte Wohngebäude-Einheit und nimmt eine wichtige operative Rolle zwischen VVaG und Direktversicherer ein. Die Silberplatzierung bei der Schaden-Kosten-Quote 2024 zeigt, dass auch bei mittlerem Volumen auskömmliche Ergebnisse erreichbar sind – allerdings nicht automatisch. Entscheidend ist weniger die Größe als die konsequente technische Steuerung des Bestands. Dazu zählen eine klar strukturierte Tarifarchitektur, eine vergleichsweise standardisierte Produktgestaltung sowie ein Leistungsumfang, der auf breite Marktabdeckung zielt, ohne maximale Deckungstiefe in allen Risikolagen anzustreben.
Im Unterschied zu hochpreisigen Anbietern mit sehr weitgehenden Deckungen wird Kostendeckung hier nicht über hohe Einzelprämien erzielt, sondern über kontrollierte Schadenlast pro Vertrag. Die Preispositionierung deutet zugleich darauf hin, dass bestimmte Risiken – etwa sehr hohe Versicherungssummen oder besonders exponierte Lagen – selektiver gezeichnet werden.
Im Zusammenspiel mit der HUK-Coburg VVaG und der HUK24 zeigt sich damit weniger ein konzernweiter Größenvorteil als vielmehr eine stringente, spartenübergreifend ähnliche Risikologik, die 2024 bei allen drei Gesellschaften zu Schaden-Kosten-Quoten unter einhundert Prozent führte.
Beste Schaden-Kosten-Quote: VGH Landschaftliche Brandkasse (76,05 Prozent)
Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 76,05 Prozent erzielt die VGH Landschaftliche Brandkasse 2024 den besten Wert der gesamten Wohngebäudeversicherung und sichert sich damit die Goldmedaille im Branchenvergleich. Die Beitragseinnahmen lagen damit deutlich über den im selben Jahr angefallenen Schaden- und Kostenaufwendungen; die Gesellschaft setzte sich klar vom Branchendurchschnitt ab.
Bemerkenswert ist die außergewöhnliche Konstanz über den gesamten Beobachtungszeitraum. Zwischen 2019 und 2024 überschritt die VGH die Marke von einhundert Prozent kein einziges Mal. Selbst in den stark belasteten Schadenjahren blieb die Quote unter dieser Schwelle. Der höchste Wert des Zeitraums wurde 2022 mit 99,04 Prozent erreicht und lag damit weiterhin im auskömmlichen Bereich.
Der Sechsjahresschnitt von 83,32 Prozent ist der beste aller untersuchten Wohngebäudeversicherer und unterstreicht eine dauerhaft robuste Schaden- und Kostensteuerung, die nicht auf einzelne günstige Jahre beschränkt ist, sondern auch unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen trägt.
Ergebnis: starke laufende Ertragskraft, zyklisch überlagert
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Veränderung der Schwankungsrückstellung beläuft sich 2024 auf 20,59 Millionen Euro und erreicht damit Rang fünf im Branchenvergleich. Damit bestätigt die VGH Landschaftliche Brandkasse auch auf Ergebnisebene die sehr gute operative Verfassung des Geschäftsjahres 2024.
Erst im Mehrjahresvergleich zeigt sich eine Differenzierung, die erklärungsbedürftig ist. Trotz dauerhaft niedriger Schaden-Kosten-Quoten musste die Gesellschaft in zwei Jahren Verluste ausweisen: 2022 mit minus 2,10 Millionen Euro und 2023 mit minus 3,31 Millionen Euro. Diese Ergebnisbelastungen fallen zeitlich in eine Phase außergewöhnlicher Marktverwerfungen durch Schadeninflation und Großereignisse, in der ein Großteil der Branche deutlich stärkere Verluste verzeichnete.
Entscheidend ist daher die zyklische Betrachtung: Über den Zeitraum von 2019 bis 2024 erzielt die VGH ein durchschnittliches versicherungstechnisches Ergebnis von 21,82 Millionen Euro – der höchste Wert aller untersuchten Wohngebäudeversicherer. Die zeitweiligen Verluste relativieren sich damit als begrenzte Ausschläge innerhalb eines insgesamt sehr stabilen und ertragsstarken Geschäftsmodells.
Preisprofil: oberes Mittelfeld statt Billigsegment
Die Durchschnittsprämien je Vertrag bewegen sich bei der VGH klar oberhalb des günstigen Segments, ohne in den Hochpreissektor vorzustoßen. Von 510,58 Euro im Jahr 2019 stiegen sie kontinuierlich auf 768,42 Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von rund 50,5 Prozent über fünf Jahre.
Im Jahresvergleich 2024 gegenüber 2023 (704,09 Euro) ergibt sich ein Plus von 9,1 Prozent. Damit belegt die VGH bei den Prämien Rang siebzehn: Sechzehn Anbieter sind teurer, dreiunddreißig günstiger. Die Gesellschaft positioniert sich somit im gehobenen Mittelfeld, nicht im Niedrigpreissegment.
Schadenaufwendungen je Vertrag: kontrolliert ohne Extreme
Die Schadenaufwendungen je Vertrag liegen 2024 bei 408,33 Euro. Damit befindet sich die VGH im Mittelfeld der Branche: Zwanzig Anbieter weisen niedrigere, neunundzwanzig höhere Schadenaufwendungen auf. Auffällig ist die fehlende Extremvolatilität. Der höchste Wert des Betrachtungszeitraums wurde 2022 mit 463,89 Euro erreicht, der niedrigste 2019 mit 289,73 Euro. Der Verlauf zeigt eine erhöhte Belastung in den Krisenjahren, jedoch keine Ausschläge, wie sie bei stärker regional exponierten oder sehr hochpreisigen Beständen zu beobachten waren.
Einordnung: Regionale Verankerung als Stabilitätsfaktor
Mit 347 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 2,62 Prozent und Rang zwölf von fünfzig nach Prämienvolumen zählt die VGH Landschaftliche Brandkasse zu den größeren Wohngebäudeversicherern im Markt. Begünstigt wird die vergleichsweise stabile Entwicklung durch die starke regionale Verankerung in Niedersachsen, eine historisch gewachsene Bestandsstruktur sowie die daraus resultierende hohe Vertragsstabilität. Regionale Nähe, geringere Wechselintensität und eine insgesamt homogenere Risikostruktur wirken in der Wohngebäudeversicherung tendenziell dämpfend auf Schadenfrequenz und Ergebnisvolatilität, ohne die Wirkung einzelner Großschadenjahre vollständig auszuschließen.
Schlagzeilen
Wohngebäudeversicherung: Die Schaden-Kosten-Sieger 2024
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In der Gesamtschau steht die VGH Landschaftliche Brandkasse damit exemplarisch für ein Geschäftsmodell, bei dem Bestandsstruktur, regionale Exponierung und Preisniveau so zusammenspielen, dass über mehrere Jahre hinweg eine unterdurchschnittliche Schaden-Kosten-Quote erreicht werden kann.
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Hintergrund
Die hier präsentierten Zahlen und Analysen stammen aus dem Branchenmonitor Wohngebäudeversicherung 2025 der V.E.R.S. Leipzig GmbH. Die Studie untersucht die 50 größten Wohngebäudeversicherer Deutschlands und deckt damit rund 95 Prozent des Marktes ab. Erfasst werden Kennzahlen aus den Geschäftsjahren 2019 bis 2024, darunter Prämienentwicklung, Vertragszahlen, Schaden-Kosten-Quoten und versicherungstechnische Ergebnisse. Neben diesem Report stehen weitere aktuelle Branchenmonitore kostenpflichtig auf der Webseite der Leipziger Experten zum Download bereit.
- Wohngebäudeversicherung: Die Schaden-Kosten-Sieger 2024
- Zehntbeste CR: HUK-Coburg VVaG (82,00 Prozent)
- Neuntbeste CR: Oldenburgische Landesbrandkasse (81,90 Prozent)
- Achtbeste CR: Provinzial Versicherung (81,11 Prozent)
- Siebtbeste CR: DEVK VVaG (80,42 Prozent)
- Sechstbeste CR: Helvetia Direktion für Deutschland (79,17 Prozent)
- Fünftbeste CR: BGV-Versicherung (77,52 Prozent)
- Viertbeste CR: Debeka Allgemeine (76,97 Prozent)
- Drittbeste CR: HUK24 (76,81 Prozent)
- Zweitbeste CR: HUK-Coburg Allgemeine (76,50 Prozent)
- Beste Schaden-Kosten-Quote: VGH Landschaftliche Brandkasse (76,05 Prozent)

