Fünftgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−7.783 Verträge)
Fünftgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−7.783 Verträge)Der Wohngebäudebestand der Nürnberger Allgemeinen sinkt 2024 um rund 9,8 Prozent auf 71.455 Verträge (Rang 42 von 50), nach 79.238 im Vorjahr. Auch gegenüber 2019 mit 77.988 Verträgen zeigt sich ein rückläufiger Trend. Wirtschaftlich fällt die Positionierung höher aus: Mit 90 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,68 Prozent und Rang 30 nach Prämien liegt die Gesellschaft zwölf Plätze vor ihrer Bestandsposition – dies deutet auf Produkte in einem preisintensiveren Segment mit höheren Versicherungssummen. Das versicherungstechnische Ergebnis beträgt 2024 −21,12 Millionen Euro; der Durchschnitt von 2019 bis 2024 liegt bei −19,44 Millionen Euro. Die Kombination aus schrumpfendem Bestand und dauerhaft negativen Ergebnissen zeigt, wie begrenzt der finanzielle Spielraum in kleineren Wohngebäudebeständen ist. Selbst eine gegenüber der Vertragszahl höhere Prämienposition reicht hier nicht aus, um die Ergebnisrisiken der Sparte nachhaltig zu kompensieren.Nürnberger