Zehntgrößter Bestandsverlust: InterRisk (−4.658 Verträge)Der Wohngebäudebestand der InterRisk sinkt 2024 um rund 3,3 Prozent auf 137.299 Verträge (Rang 29), nach 141.957 im Vorjahr. Gegenüber 2019 mit 142.876 Verträgen zeigt sich ein moderater, längerfristiger Rückgang. Wirtschaftlich ist die Gesellschaft mit gebuchten Bruttoprämien von 41 Millionen Euro, einem Marktanteil von 0,31 Prozent und Rang 44 nach Prämien deutlich kleiner positioniert als nach Vertragszahl – ein Abstand von 15 Rängen, der auf eine andere Beitragsstruktur als bei großen Marktteilnehmern hindeutet. Das versicherungstechnische Ergebnis fällt 2024 mit −6,46 Millionen Euro negativ aus; auch im Sechsjahresschnitt von 2019 bis 2024 verbleibt ein leichtes Minus von −3,36 Millionen Euro. Der Befund steht exemplarisch für die anhaltenden strukturellen Herausforderungen der Wohngebäudeversicherung, die Anbieter unabhängig von ihrer Größe oder Prämienhöhe betreffen und stark von Schadenverläufen, Kostenentwicklung und regionalen Risikoprofilen geprägt sind.InterRisk