Das Start-up strebt eine faire Datenökonomie an, die für alle an der digitalen Wirtschaft und am Datenaustausch gewinnbringend ist. Das Unternehmen bietet die technologische Plattform und Partnerschaftsprogramme für Versicherungsgesellschaften, datengetriebene Sales- und Marketingideen rechtssicher und effizient umzusetzen.

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Dr. Michael Giese, Gründer und Geschäftsführer von itsmydataDie Menge an verfügbaren Daten und Informationen durch intelligente Maschinen, Sensoren, Finanztransaktionen, Social Media und viele andere Quellen nimmt exponentiell zu. Und daher gewinnt die sogenannte Datenökonomie immer mehr an Bedeutung.

Konkret ist dabei laut der Bundeszentrale für politische Bildung der Einfluss der Daten auf die Wirtschaft als Ganzes zu betrachten, was personenbezogene und nicht personenbezogene Daten einschließt. „Wertschöpfungsketten im Bereich der Datenökonomie umfassen die Generierung, die Sammlung, die Speicherung, die Verarbeitung und Analyse bis hin zur abschließenden Verwertung oder Löschung der Daten, heißt es weiter.“

Der Umfang an Daten ist gigantisch und wird rasant weiterwachsen. Die weltweite Datenmenge soll von rund 33 Zettabyte im Jahr 2018 auf 175 ZB im Jahr 2025 steigen – also jedes Jahr um circa 27 Prozent, meldet der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft. Ein Zettabyte ist eine Zahl mit 21 Nullen und entspricht einer Trilliarde Bytes.

Auf Basis von Daten Geld verdienen

Alexander Sieverts, Gründer und Geschäftsführer von itsmydataDas ist keine reine Rechengrößen, denn im Zeitalter der Internet-basierten Digitalökonomie und Informationsgesellschaft bedeuten Daten immer auch Markt- und Marketingmacht. Das ist ein entsprechend hochinteressanter und -relevanter Ansatz für Unternehmen allgemein und Versicherungsgesellschaften im Speziellen. Diese sind traditionell sehr datenorientiert, um auf Basis der ihnen zur Verfügung gestellten Daten Dienstleistungen gezielt zu verbessern beziehungsweise zu entwickeln und damit Geld zu verdienen.

Versicherung haben aber laut einer Studie der Unternehmensberatung Capgemini Deutschland ein Problem. Nur 18 Prozent von 204 befragten Versicherern hätten sich demnach als sogenannte Insurance Data Masters qualifiziert und verfügen somit „sowohl über die technologische Kompetenz als auch über die Unternehmenskultur und die Verhaltensmuster, um datengetriebene Programme erfolgreich einzusetzen und Wettbewerbsvorteile aus den wachsenden Datenvolumina zu ziehen“.

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Weiter zeigt die Studie, dass 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre vorhandenen Daten dafür nutzen, neue Märkte zu erschließen, den Absicherungsschwerpunkt von der Schadenregulierung auf Prävention zu verlagern und bisherige versicherungsmathematische Annahmen auf den Prüfstand zu stellen. 43 Prozent nutzen laut eines Artikels zu der Capgemini-Studie Echtzeitdaten, um versicherungsstatistische Modelle zu aktualisieren, ein Drittel verwende die Daten zur Modellierung neuer Risiken.

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