Deutlich im Ansehen verloren haben hingegen Unternehmer (-19 Prozentpunkte) und Bankangestellte (-15 Prozentpunkte). Aber auch EDV-Sachbearbeiter (-13 Prozentpunkte) und Steuerberater (-11 Prozentpunkte) mussten große Vertrauensverluste hinnehmen.

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Keine Gründe für schlechtes Image genannt

Auch wenn die Studie nicht explizit nach Versicherungsmaklern und Mehrfachvertretern fragt, dürfte deren Image kaum besser aussehen. Viele Bürger verwenden den Begriff "Versicherungsvertreter" pauschal für alle Vertriebskanäle, wie uns Vermittler aus ihrer täglichen Arbeit berichten. Der Unterschied zwischen den jeweiligen Vertriebsformen ist vielen Verbrauchern nicht bekannt. Untersuchungen zum Verbraucherwissen bezüglich der einzelnen Vertriebswege fehlen jedoch.

Warum das Ansehen des Versicherungsvertreters so gering ist, dazu trifft die Studie keine Aussagen. In den letzten Jahren hat die Branche selbst einige Bemühungen unternommen, das Image zu verbessern – etwa durch Kampagnen wie den „ehrbaren Kaufmann“ oder den Verhaltenskodizes des GDV sowie von anderen Verbänden. Auch sind die Anforderungen an Ausbildung, Qualifikation und Beratung deutlich gestiegen.

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Im Rahmen der Branchenmesse DKM im Oktober 2018 hatte sich zudem ein neuer Verein aus Branchenteilnehmern gegründet. Dieser läuft unter der Flagge „ZUKUNFT FÜR FINANZBERATUNG e.V.“ und will nicht weniger als den Ruf der Branche aufzubessern. Dies solle mit einem bunten Blumenstrauß aus Networking, Gewinnung von Nachwuchs, politischer Einflussnahme und positiven Stories geschehen. Auch das neu gestartete Online-Portal für Verbraucher soll dabei helfen, das Image der Versicherungs- und Finanzbranche aufzupolieren.

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