Die Beitragseinnahmen im Bereich Leben/Kranken legten im ersten Halbjahr 2019 um 9,3 Prozent zu und liegen nun bei 37,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig konnte in diesem Segment das operative Ergebnis im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2018 um 8,5 Prozent verbessert werden und liegt nun bei 2,33 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnten die Werte in Quartal zwei deutlich nach oben gehievt werden.

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„Unser Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung hat sich im Niedrigzinsumfeld weiterhin sehr gut behauptet, wie unsere dynamische Umsatzentwicklung zeigt”, sagte Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. Während der Umsatz um 5,7 Prozent zulegte und damit 18,1 Milliarden Euro erreichte, kletterte das operative Ergebnis um 14,5 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Die guten Zahlen seien vor allem auf die Verlängerung der Abschreibungsdauer für aktivierte Abschlusskosten bei indexgebundenen Rentenprodukten in den Vereinigten Staaten und auf das Volumenwachstum zurückzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Komposit-Sparten legten beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahres-Quartal um gut 900 Millionen Euro oder 7,3 Prozent zu. Damit habe dieser Bereich 13,4 Milliarden Euro eingenommen. Im ersten Halbjahr sind es in Summe sogar 32,9 Milliarden Euro Einnahmen. AGCS, Euler Hermes und Deutschland seien die wichtigsten Wachstumstreiber gewesen. Dafür sei das operative Ergebnis leicht gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal seien 72 Millionen Euro weniger Gewinn eingefahren worden. Das ist ein Minus von fünf Prozent. Dies sei auf ein geringeres Kapitalanlageergebnis zurückzuführen. In den ersten sechs Monaten 2019 habe das operative Ergebnis bei 2,84 Milliarden Euro gelegen. Im Vergleich zu 2018 sind das vier Prozent mehr. Die Schaden-Kosten-Quote liege konstant bei 94,3 Prozent.

Im Bereich der Kapitalanlagen vermeldet der Konzern ebenfalls gute Zahlen. Demnach wuchs das operative Ergebnis ersten Halbjahr 2019 um 0,4 Prozent und liegt nun bei 1,25 Milliarden Euro. Auch die operativen Erträge stiegen im gleichen Zeitraum an und liegen nun bei 3,3 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 1,9 Prozent.

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Das für Dritte verwaltete Vermögen erhöhte sich im zweiten Quartal 2019 um 44 Milliarden Euro auf 1.591 Milliarden Euro. Das sei ein neuer Rekordwert. Das gesamte verwaltete Vermögen stieg auf 2.163 Milliarden Euro und erreichte damit ebenfalls wieder einen Höchstwert.