Der Versicherer Allianz möchte ihr Versicherungskollektiv vor kurzfristigen Anlagen schützen. Schließlich können bei den neuartigen Policen wie etwa "Perspektive" auch einmalig höhere Beträge in die Verträge eingezahlt werden. Bei den aktuellen Zinsen am Markt kann das für Sparer durchaus spannend sein. Schließlich lag die Gesamtverzinsung bei der neuen Allianz-Rente zuletzt bei 3,7 Prozent.

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Da Kunden bei diesen Angeboten auch kurzfristig Gelder aus den Verträgen abziehen können, birgt dies natürlich Gefahren für den Versicherer und die Gemeinschaft. Deshalb werde das Münchener Unternehmen die laufende Gesamtverzinsung für aufgeschobene Renten-Policen - wie etwa der Einmalbeitragsrente "Schatzbrief" - senken. Gleiches solle für die Tarife „Komfort-Dynamik“ und „Invest-Flex“ gelten.

Dieser Schritt solle aber nur für neue Verträge mit Einmalbeitrag gelten. Bereits bestehende Policen seien davon nicht betroffen, berichtet das "Versicherungsjournal"

Konkret solle der laufende Zins in den ersten vier Vertragsjahren auf 0,9 Prozent abgesenkt werden. Dadurch würde beispielsweise die Gesamtverzinsung bei "Perspektive"-Verträgen bei 2,1 statt bisher 2,4 Prozent liegen. Ab dem fünften Vertragsjahr sollen die Policen wieder höher verzinst werden. Dann lägen die Zinsen wie bei Verträgen mit laufendem Beitrag.

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Aktuell liegt die gesamte Verzinsung bei der Generation „Perspektive“ 3,7 Prozent. Dieser Wert enthält die laufenden Zinsen von 2,9 Prozent und dem Schlussüberschuss von zusammen weiteren 0,8 Prozent.