Bei der 29. Auflage der Cash-Hitliste haben sich auch in diesem Jahr die üblichen Verdächtigen an der Spitze durchgesetzt. So haben sich auch im vergangenen Jahr die DVAG und MLP die beiden Spitzenplätze gesichert. Während die DVAG mit Sitz in Frankfurt am Main im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwuchs von 16,39 Prozent auf nun 1.567,5 Millionen Euro verzeichnete, legte MLP um 5,92 Prozent zu. Hier lag der Provisionsumsatz im vergangenen Jahr bei 624,8 Millionen Euro.

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Den dritten Platz belegt die Swiss Life Deutschland. Deren einzelne Vertriebe Swiss Life Select, Tecis, Horbach und Deutsche Proventus legten um 10,08 Prozent zu und erwirtschafteten in Summe 385,5 Millionen Euro an Provisionen.

Jeder vierte Finanzvertriebe hat rückläufige Provisionserlöse

Bedingt durch das schwierige Marktumfeld mussten insgesamt sieben der 27 verglichenen Unternehmen Provisionsverluste hinnehmen. Gleichzeitig haben fast drei Viertel der Vertriebe (74 Prozent) ihre Umsätze steigern können. Den größten Absturz musste die Ecoplanfinanz verkraften. Im Vergleich zu 2017 verzeichnete das Unternehmen ein Minus von 24,14 Prozent. Damit lagen die erlösten Provisionen bei rund 1,1 Millionen Euro. Ebenso abgestürzt sind die DBFP Deutsche Beratungsgesellschaft für Finanzplanung mit Sitz in Stuttgart (-9,77 Prozent) und die in Rochlitz ansässige BVF (-6,49 Prozent).

Den größten Gewinnsprung konnte die Hilpoltsteiner Innovative Finanzberatung 2005 AG verzeichnen. Mit einem Plus von 39,32 Prozent erreichte der Vertrieb im Vorjahr Provisionserlöse von 6,21 Millionen Euro. Den zweiten Platz der PE-Gewinner sichert sich FP Finanzpartner mit einem Plus von 24,94 Prozent, gefolgt von der DVAG (16,39 Prozent) und Swiss Life Deutschland (10,08 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es einige Verschiebungen in der Rangliste. So rutschte Plansecur von Rang zehn auf den zwölften Platz. Für die BVF ging es um drei Plätze abwärts auf den 20. Platz. Neu dabei und gleich auf Rang zehn landete Formaxx.

Bei den Spezialvertrieben landete Interhyp auf dem Spitzenplatz. Die Baufinanzierer legten um 12,35 Prozent zu und verzeichneten Provisionserlöse in Höhe von 371,09 Millionen Euro. Auf den Plätzen landeten die Postbank (263,2 Millionen Euro) und Aigner Immobilien (15,29 Millionen Euro).

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Hintergrund: Cash-Online fragt jedes Jahr die Provisionserlöse der größten Finanzvertriebe ab. Leider liefern nicht alle Unternehmen Zahlen. Daher können die Platzierungen teilweise stark durcheinander gewirbelt werden. Das zeigen die Beispiele Formaxx und FP Finanzpartner. Beide Unternehmen hatten an der Umfrage im Vorjahr nicht teilgenommen.