Elektrobetriebene Kleinstroller sollen in Bälde den deutschen Markt erobern. Die sogenannten E-Scooter sollen ähnlich wie Mofas mit bis zu 20 km/h auf Straßen und Radwegen gefahren werden dürfen. Jedoch bedarf es für die E-Scooter keinen entsprechenden Führerschein. Vorgeschrieben ist eine Haftpflichtversicherung, die durch eine Versicherungsplakette am Fahrzeug nachzuweisen ist.

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Damit rücken die neuen Fahrzeuge auch in den Fokus der Versicherungswirtschaft. Anfang April 2019 hatten sich bereits die Versicherer die Bayerische und die Zurich in dem jungen Segment positioniert. So versichert beispielsweise die Bayerische elektrobetriebene Kleinstroller des amerikanischen Herstellers „Bird“. Dieser will in Bamberg ein Sharing-Mobilitätskonzept aufbauen.

Einen Schritt weiter ist die Zurich. Denn der Versicherer hat für die zwei ersten offiziell zugelassenen E-Scooter Modelle eine Sondergenehmigung vom Kraftfahrtbundesamt erhalten. Dadurch soll das Unternehmen den "Metz Moover" und den "BMW X2City" per Vorgriffsregelung versichern dürfen.

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Nun folgt mit der Signal Iduna ein weiterer Versicherer dem noch jungen Trend. Dies geschehe per Beteiligung. Denn die Signal Iduna hat sich beim Berliner Start-Up Flash eingekauft. Dieser hatte Anfang des Jahres in einer Finanzierungsrunde in Summe 55 Millionen Euro eingesammelt. Mit an Bord ist auch der Versicherer aus dem Ruhrgebiet. Allerdings sei die Signal Iduna "mit weniger als fünf Prozent beteiligt", sagte Signal Iduna-Chef Ulrich Leitermann gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Flash habe europaweit bereits 8.500 E-Scooter im Einsatz. In Deutschland solle die Signal Iduna die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung übernehmen.