Viele Versicherungsvermittler sammeln bereits jetzt fleißig Weiterbildungspunkte. Das zeigen aktuelle Zahlen der Weiterbildungs-Interessengemeinschaft gut beraten. Demnach hätten aktuell 36.045 Teilnehmer die für den IDD-Nachweis erforderlichen 15 Stunden Weiterbildung für dieses Jahr erbracht. Seit dem Start im Jahr 2014 seien in Summe 13.547.694 Stunden der Weiterbildung dokumentiert worden. Allein in den vergangenen drei Monaten seien weitere 1.075.382 Stunden Stunden hinzugekommen.

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Im Jahr 2018 seien in Summe 2.115.257 Stunden der Weiterbildung erarbeitet worden. Wenn alle Vermittler die gleiche Anzahl an Stunden aufgebracht hätten, dann hätte sich jeder Vermittler knapp 13,5 Stunden weitergebildet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Initiative gut beraten

Gut beraten zählt 156.966 Bildungskonten

Die Zahl der Konten erhöhte sich im zweiten Quartal um 8.666 auf insgesamt 156.966. Ende 2017 waren es noch 131.443 Vermittler. "Seit Jahresbeginn 2018 wurden insgesamt 25.523 neue Konten eingerichtet, das entspricht 16,3 Prozent aller Bildungskonten.“, erklärte Katharina Höhn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV).

Damit sind mehr als die Hälfte der Versicherungsvermittler in Deutschland Inhaber eines Weiterbildungskontos. Zum 1. Juli 2018 waren bundesweit 206.110 Personen im Register des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) erfasst.

Derzeit beteiligen sich an der Weiterbildungs-Gemeinschaft 60.316 Ausschließlichkeitsvermittler (38 Prozent) und weitere 38.622 Vermittler im angestellten Außendienst (25 Prozent). Makler (25.616) und Mehrfachagenten (7.041) haben einen Anteil von 20 Prozent. 18.420 Personen mit einem Weiterbildungskonto sind Mitarbeiter eines Versicherungsunternehmen (12 Prozent).

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Bei den genutzten Lernformen sei der Anteil aller E-Learning-Varianten im dritten Quartal 2018 erstmals auf 40 Prozent angestiegen. Dennoch blieben die Präsenzveranstaltungen weiterhin in der Beliebtheit der Nutzer ganz vorne. Wobei ihr Anteil im Zeitraum von Ende 2015 bis Ende September 2018 von 66 Prozent auf 55 Prozent zurückgegangen ist, heißt es weiter.