Die Riester-Rente hat im ersten Quartal 2018 leicht an Boden verloren. So zählte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Ende März 2018 insgesamt 16,584 Millionen Verträge. Das sind 9.000 Policen weniger als Ende 2017.

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Der größte Verlierer bei der einst von Arbeitsminister Walter Riester (SPD) erfundenen Zulagenrente sind aktuell die Bankspar-Verträge. Hier sank die Zahl der Verträge von 762.000 auf 715.000. Ebenfalls verloren haben Policen über Versicherungen. Zwar bleibt die Assekuranz mit knapp zwei Drittel der Verträge (65,4 Prozent) noch Spitzenreiter - verliert aber weiterhin an Boden. Während die Versicherer Ende 2012 noch knapp elf Millionen Riester-Policen in den Beständen hatten, sind es Stand Ende März 2018 nur noch 10,843 Millionen Verträge. Damit gingen 24.000 Verträge verloren.

Investmentfonds legen zu

Leicht gestiegen sind Wohn-Riester-Verträge. Deren Zahl stieg in den ersten drei Monaten des Jahres um 7.000 Policen auf nun 1,774 Millionen Verträge. Der Gewinner des ersten Quartals sind Riester-Renten über Investmentfonds. Hier kletterte der Bestand um 19.000 Verträge auf nun 3,252 Millionen Policen.

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Jede fünfte Riester-Rente ist jedoch ruhend gestellt, die Sparer zahlen also keine Beiträge mehr ein. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. In konkreten Zahlen würde dies bedeuten, dass rund 3,3 Millionen Verträge aktuell nicht mit Beiträgen bedient werden. Wie viel Riester-Policen in der 15-jährigen Bestehensgeschichte bereits storniert wurden, dazu konnte die Bundesregierung keine Angaben machen.