Die Hansemerkur-Gruppe hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Die Hamburger Versicherungsgruppe konnte im vergangenen Jahr die Brutto-Beitragseinnahmen um 95,3 Millionen Euro auf 1,97 Milliarden Euro steigern. Gleichzeitig kletterte der Überschuss vor Steuern um 22,5 Prozent auf 330,7 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern wuchs sogar um 43,1 Prozent auf nun 81 Millionen Euro an. Dies sei eine neue Rekordmarke, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Ebenfalls einen neuen Bestwert sei beim Konzern-Eigenkapital erreicht worden. Dieses sei um 74,8 Millionen auf jetzt 500,8 Millionen gestiegen. Die Solvency-II-Quote der HanseMerkur Gruppe lag Ende 2017 bei rund 401 Prozent der bilanziellen Verpflichtungen. Beim eigenen Krankenversicherer lag der Wert sogar bei 560 Prozent. Seine laufenden Beitragseinnahmen konnte der konnte der Konzern 2017 mit 6,6 Prozent Plus deutlich über Branchenschnitt (+1,7 Prozent) steigern.

Auch der Kundenbestand konnte nach oben korrigiert werden und liegt nun bei 9,9 Millionen Versicherten. Das sind rund 300.000 mehr als im Vorjahr. Zulegen konnte die Gruppe auch beim Neugeschäft über Online-Kanäle. Hier sei eine Steigerung von 26,3 Prozent erreicht worden, die sich in etwa hälftig auf den Direktvertrieb und auf die großen Online-Vergleicher verteile. In Summe seien im Jahr 2017 - ohne das Reiseversicherungsgeschäft – 100.000 Neukunden hinzu gewonnen worden.

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Im Hauptgeschäftsfeld der HanseMerkur, der privaten Krankenversicherung (PKV), wuchsen die Beitragseinnahmen auf 1,36 Milliarden Euro und stiegen damit um 7,0 Prozent. Der Branchenwert für das PKV-Wachstum liegt bei 4,3 Prozent. Bei den Vollversicherten zählt die Hanse einen Neuzugang von über 18.000 Personen.