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EZB

Krypto-Währungen - Gespräche über Regulierung

geralt/Pixabay

Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt über eine Regulierung von Kryptowährungen nach. Vor Kurzem hatte bereits die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor dem Cybergeld gewarnt. Dieses könne starken Schwankungen unterliegen und auch ein Totalverlust sei möglich.

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Der Umgang mit virtuelle Währungen und Zahlungstechnologien ist für viele Verbraucher schon nichts mehr, was außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt. So sind 72 Prozent der Deutschen bereits mit Zahlungsmethoden aus der virtuellen Welt bekannt. Die populärste Stellung nimmt hier die virtuelle Münze Bitcoin ein, die 80 Prozent der Befragten etwas sagt. Die Paycoin rang noch 27 Prozent ein wissendes Nicken ab und die Bitshares nur noch 15 Prozent. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint hervor.

Während viele Bundesbürger bereits mit den Währungen vertraut sind, tun sich viele Verbraucher mit der Nutzung noch schwer. Gerade einmal fünf Prozent haben schon einmal etwas mit einer Kryptowährung (mehr Informationen auf www.krypto-magazin.de), also mit virtuellem Geld, eingekauft. Die bereits als die populärste digitale Münze benannte BitCoin wurde dabei in jedem zweiten Zahlungsvorgang verwendet.

Wenn es um den Einsatz dieser Währungen geht, dann würde der Einsatz für 52 Prozent der Befragten vor allem beim Online-Shopping stattfinden sowie bei Auslandsüberweisungen. Auch beim Kauf von Flugtickets würden zwanzig Prozent damit zahlen. Bei regelmäßigen Zahlungen wie monatlichen Miet- oder Telefonrechnungen fänden es noch 15 Prozent der Befragten vorstellbar, Bitcoin & Co zu verwenden.

Bis die digitalen Währungen die klassischen Zahlungsmittel ergänzen oder sogar verdrängen, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. So zeigen sich beispielsweise acht Prozent der Teilnehmer durchaus skeptisch und halten Kryptowährungen für einen Hype, der es mit den klassischen Zahlungsmöglichkeiten nicht aufnehmen kann.

Ähnlich sieht das auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Denn bei der Finanzaufsicht stehen Kryptowährungen im Allgemeinen unter besonderer Beobachtung. Speziell die starken Kursschwankungen werden dort mit Sorge betrachtet und könnten als Spekulationsobjekte eingestuft werden.

"Virtuelle Währungen weisen eine sehr hohe Volatilität auf. Kursschwankungen von über zehn Prozent innerhalb eines Tages sind keine Seltenheit. Nimmt die Beliebtheit einer bestimmten virtuellen Währung ab, kann ihr Kurs massiv und dauerhaft einbrechen. Dies kann auch zum Totalverlust führen", erklärte BaFin-Pressesprecher Mario Kyriasoglou in einem Interview mit dem Online-Portal "Wallstreet Online".

Für ein Verbot virtueller Währungen gebe es allerdings auf Basis der aktuellen Gesetzeslage keine Grundlage, erklärte Kyriasoglou weiter. Andere Länder sind an der Stelle schon weiter. So hat beispielsweise China den Handel mit Kryptowährungen bereits untersagt. Diese seien reine Spekulationsobjekte, heißt es aus Peking.

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Aktuell wird auch in der Eurozone und in internationalen Gremien über den Umgang mit dem Cybergeld debattiert. Gesetzgeber und Zentralbanken würden derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen diskutierten. Das bestätigte EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny gegenüber dem "Handelsblatt". Doch der Europäischen Zentralbank (EZB) scheinen die Hände gebunden. So gebe es aktuell keine Möglichkeiten, um ein Verbot oder eine Regulierung von Bitcoin durchzusetzen.

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