Anzeige

Facebook ProfilTwitter ProfilGoogle Plus ProfilXing Profil
Einstieg

Debeka und VKB steigen bei PKV-Dienstleister ein

Die Versicherer Debeka und Ver­si­che­rungs­kam­mer Bay­ern wollen ihren Kunden den Zugang zu einem Online-Portal für Gesundheitsmanagement ermöglichen.Hans/Pixabay

Die Versicherer Debeka und Ver­si­che­rungs­kam­mer Bay­ern schließen sich dem PKV-Dienstleister MGS Meine-Gesundheit-Services an. Das Joint Venture vom Versicherer Axa und dem eHealth-Unternehmen CompuGroup Medical bietet ein Online-Portal für privat Versicherte an.

Anzeige


Anfang Mai 2016 startete die Axa das Online-Portal „Meine Gesundheit“. Seither werden Ärzten, Patienten und der Versicherer enger miteinander verbunden. Zu den Dienstleistungen gehören unter anderem die papierlose Abrechnung sowie die Möglichkeit einer Direktüberweisung. Zudem seien eine Arztsuche und sowie ein Tool zur Terminvereinbarung eingebaut. Auch eine persönliche elektronische Gesundheitsakte für alle Vollversicherte sei in Planung.

Gebaut wurde die Plattform gemeinsam mit dem Software-Hersteller CompuGroup Medical. Inzwischen seien bereits 53.000 Nutzer registriert sowie rund 315.000 Rechnungen online bearbeitet worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bundeskartellamt gibt grünes Licht

Nun haben zwei weitere private Krankenversicherer die Nutzung an des Online-Dienstes angekündigt. So wollen die Versicherer Debeka und Ver­si­che­rungs­kam­mer Bay­ern ihren Kunden den Zugang zu der neuen Dienstleistung ermöglichen. Der Beteiligung beider Versicherer am Dienstleister und damit am Online-Portal hatte das Bundeskartellamt bereits in der vergangenen Woche zugestimmt.

Anzeige


Durch die digitale Verknüpfung von Arzt, Patient und Krankenversicherer versprechen sich beide Unternehmen Zeit- sowie Kostenersparnisse auf allen Seiten. Überdies spekulieren die Versicherer auf eine zunehmende Anzahl an angemeldeten Ärzten. Bisher würden mehr als 4.200 Ärzte den Dienst nutzen. Immerhin steigt mit wachsender Anzahl an Versicherern auch die Zahl der potentiellen Nutzer. Gelänge es nun viele Patienten in den Dienst zu bringen, dann könnten die durchschnittlichen Kosten für die Bearbeitung von Rechnungen erheblich gesenkt werden.

Newsletter bestellen

Das könnte Sie auch interessieren

Artikel bewerten

gefällt mir
 
4.35
3
 
Artikel empfehlen

Anzeige

Newsletter bestellen