Die Bayerische beteiligt sich an dem Assekuradeur asspario Versicherungsdienst AG, Bad Kreuznach. Für asspario-Gründer Gründer Holger Koppius bedeutet der Einstieg der Bayerischen in sein erst 2014 gegründetes Unternehmen jedoch keinen Exit (also nicht Kasse machen und gehen), sondern einen neuen unternehmerischen Startschuss für ein neues Geschäftsmodell: „asspario arbeitet digital - vom Angebot bis zur Police“, so Koppius.

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Plattform für Produktideen

Neues Team: Martin Gräfer, Vorstand bei die Bayerische, und Holger Koppius von asspario. Der Versicherer, neuerdings auch Trikot-Sponsor der Fußballer vom TSV 1860 München, beteiligt sich an dem Unternehmen in Form einer Kapitalerhöhung. Künftig wird die Bayerische drei Viertel der asspario-Aktien halten. Gründer Koppius behält ein Viertel der Anteile und bleibt Vorstands-Chef des Unternehmens. asspario entwickelt und betreibt Deckungskonzepte im Bereich der privaten Sach- und Rechtsschutz-Versicherung, sowie in Kooperation mit der Bayerischen gewerbliche Komposit-Sparten.

Die Bayerische, bislang bereits Risikoträger in privaten Schaden-Haftpflicht-Unfall (SHU)-Produkten für asspario, will den Assekuradeur als eine Plattform nutzen, auf der sie künftig neue Produktideen entstehen lassen und schneller in den Markt bringen kann. „Wir sind glücklich, mit dieser Beteiligung die Expertise der asspario im Rahmen unserer weiteren Ausrichtung und Positionierung als Kompositversicherer nutzen zu können“, sagt Martin Gräfer, im Vorstand der Bayerischen für das Vertriebsressort verantwortlich.

Arbeiten nach neuester Datenschutznorm

Zu dem erheblich verschlankten Vertriebsprozess seines Unternehmens sagt Koppius: „Maklern als Vermittler stellen wir ein Makler-Cockpit bereit, mit dem die Policen weitgehend papierfrei produziert werden.“ Nach seinen Angaben sinken die Stückkosten je Police signifikant. Wegen dieses Kostenvorteils könne asspario mit niedrigen Prämien für die Versicherten kalkulieren.

„Für den Makler ist der vergleichsweise niedrige Preis für den Versicherungsschutz ihrer Kunden ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt asspario-Vorstand Frank Löffler, verantwortlich für Vertrieb. Beim Datenschutz beachtet asspario nach eigenen Angaben für seine Kunden die neuesten EU-Sicherheitsnormen (ISO 27001) und arbeitet bei Datenschnittstellen nach BiPro-Standard.

Maximilian Buddecke wird asspario-Vorstand

Weiteres Vorstandsmitglied wird Maximilian Buddecke, Leiter Maklervertrieb der Bayerischen, das oberste Führungsgremium von asspario. Neben seinen bisherigen Aufgaben bei dem Versicherer entwickelt Buddecke künftig bei neue strategische Geschäftsfelder für die Bayerische und asspario.

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„Der digitale Assekuradeur asspario hat eine klare Mission: schneller auf Markttrends reagieren und durch schlanke Prozesse die effiziente Arbeitsweise der Vermittler zu unterstützen“, sagt Maximilian Buddecke. „Digital darf dabei nicht nur ein Schlagwort sein, sondern muss zum messbaren Nutzen des Vertriebspartners und seines Kunden beitragen.“