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Die Anfang diesen Jahres in Kraft getretene Beitragsreform in der gesetzlichen Krankenversicherung hat zur Folge, dass die Kassen die Höhe ihres Beitragssatzes für das Folgejahr bis spätestens Weihnachten verkünden müssen. Derzeit beträgt der Zusatzbeitrag im Durchschnitt aller 123 Kassen 0,9 Prozent, woraus sich ein Gesamtbeitrag von 15,5 Prozent ergibt.

Neben der Metzinger BKK, die als einzige Krankenkasse im Augenblick auf einen Zusatzbeitrag verzichtet, verlangt die niedrigsten Zusatzbeiträge momentan die AOK Plus, die AOK Sachsen-Anhalt sowie die BKK MEM. Sie haben dafür jeweils 0,30 Prozent festgelegt. Allerdings sind die günstigen Kassen teilweise auch nicht für Jeden frei wählbar. Die Metzger BKK ist beispielsweise nur für Arbeitnehmer aus Baden-Württemberg geöffnet.

Etliche Kassen halten ihren Beitrag stabil

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Unter den bundesweiten Krankenkassen bleiben etwa die AOK PLUS - Sachen/Thüringen (14,9 Prozent), AOK Sachen-Anhalt (14,9 Prozent), Audi BKK (15,3 Prozent), IKK gesund plus und weitere 17 Kassen beitragsstabil. Auch die BKK MEM hält ihren vergleichsweise niedrigen Beitrag von 14,9 Prozent.

Deutlich teurer wird unter den bundesweiten Krankenkassen vor allem die BKK Gildemeister Seidenstricker mit 0,5 Prozent. Auch die TK legt um 0,2 Prozentpunkte zu und liegt dann bei 15,6 Prozent.

Zusatzbetrag muss vom Versicherten allein getragen werden

Während der allgemeine Beitragssatz (14,6 Prozent) zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen wird, müssen die Versicherten den Zusatzbeitrag komplett selbst tragen. Andere große Krankenkassen wie die DAK, Barmer GEK und AOK-Rheinland/Hamburg haben ihren Beitrag für 2016 noch nicht endgültig bekannt gegeben. Der Zusatzbeitrag bei der Barmer GEK, der zweitgrößten Kasse in Deutschland, steigt dem Handelsblatt zufolge voraussichtlich um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent.

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