Die Deutschen vertrauen dem Rat des Versicherungsberaters mehr als dem Internet. Mehr als doppelt so viele Verbraucher entscheiden sich nach einer Recherche im Internet gegen den Abschluss einer Versicherung im Vergleich zur Erstinformation bei einem Versicherungsberater. Nach einer ausführlichen Versicherungsberatung entscheiden sich lediglich sieben Prozent gegen den Abschluss einer Versicherung. Bei den Befragten, die sich im Internet informierten, waren es hingegen 17 Prozent, die keine Versicherung abschlossen.

Anzeige  

 

Über 90 Prozent nach Internetrecherche ratlos

Trotz der wachsenden Bedeutung des Internets bleiben die Verbraucher beim Abschluss einer Versicherungspolice konservativ. Über den Versicherungsberater oder direkt über das Versicherungsunternehmen wird nach wie vor die große Mehrheit der Versicherungspolicen angeschlossen. „Das Internet spielt auf der Reise des Kunden zum Versicherungsprodukt eine sehr große Rolle, stellt allerdings primär noch ein Informationsmedium dar“, so fasst der Geschäftsführer der Assekurata Solutions GmbH, Markus Kruse, die Studienergebnisse zusammen.

Ungeachtet der Informationsmöglichkeiten im Internet habe der Versicherungsberater noch immer eine immense Bedeutung als Mittler zwischen Kunden und Versicherungsprodukt inne, so Kruse. Auch in puncto Informationsqualität und der Informationsvermittlung liegt der Versicherungsberater vorne. Nach einer Erstrecherche im Internet suchen 91 Prozent der Befragten weitere Informationsquellen. Hingegen gaben 20 Prozent der Befragten an, nach einem Gespräch mit einem Versicherungsberater keine weiteren Informationen mehr zu benötigen.

Assekurata