Laut Stiftung Warentest bieten aktuelle Haftpflicht-Verträge häufig besseren Schutz als solche aus früheren Zeiten. So hätten Policen, die bereits älter als fünf Jahre sind, deutlich weniger Schutz als die neuen Angebote.

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Gerade der Versicherungsschutz für Schäden an geliehenen Sachen liegt aktuell über dem aus früheren Verträgen, berichten die Tester. Die Versicherer zahlen beispielsweise, wenn eine vom Nachbarn geliehene Kamera kaputt geht oder wenn der Umzugshelfer beim Umzug in die neue Wohnung die kostbare Vase fallen gelassen hat („Gefälligkeitsschäden“).

Die Tarife werden deshalb nicht teurer. Trotz des verbesserten Schutzes ist das Preisniveau gleich geblieben oder die Preise sind sogar gesunken. So kostete ein Spitzentarif im Finanztest-Vergleich von 2012 129 Euro, aktuell ist eine derartige Privathaftpflichtversicherung ab 96 Euro zu haben.

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Neue Finanztest Studie stellt „sehr gute“ Tarife bereits ab 48 Euro pro Jahr fest

Inzwischen gibt es auf dem Markt viele neue Angebote, die den mehr Sicherheit bieten. In einer neuen Studie hat die Stiftung Warentest jetzt 235 Familientarife von insgesamt 73 Privathaftpflichtversicherern untersucht. Dabei ist sie zu dem Resultat gekommen, dass es bereits für 48 Euro pro Jahr „sehr gute“ Verträge gibt. Die ermittelten Ergebnisse reichten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Die ausführlichen Textergebnisse veröffentlicht die Zeitschrift Finanztest in der kommenden Dezemberausgabe.