Mit 3,2 Milliarden Euro erreichte das gesamte Neugeschäft der R+V Lebens- und Pensionsversicherer 2013 einen neuen Rekordwert. Gegenüber 2012 legten sie nochmals deutlich um 10,4 Prozent zu. Beim Neugeschäft erhöhte R+V damit ihren Marktanteil weiter auf 10,2 Prozent. Einhergehend damit erhöhten sich die Beitragseinnahmen um 7,8 Prozent und damit fast doppelt so stark wie der Markt.

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Kunden geht es um Sicherheit und lebenslange Vorsorge

Selbstbewusst zeigte sich Dr. Friedrich Caspers, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden: "Das wachsende Neugeschäft belegt, dass es den Kunden bei ihrer privaten Altersvorsorge vor allem um Sicherheit und lebenslange Vorsorge geht. R+V steht auch weiterhin zu langfristigen Garantieprodukten und bekennt sich klar zu lebenslangen Garantien".

Zwar stiegen die Beitragseinnahmen bei den fondsgebundenen Produkten um über 50 Prozent auf 670 Millionen Euro und auch die IndexInvest-Produktreihe steuerte 840 Millionen Euro zum gesamten Beitragsvolumen bei. Dennoch glaubt Caspers an die Zukunft der klassischen Lebensversicherung. Trotz niedriger Zinsen und der damit verbundenen öffentlichen Diskussion zur Zukunftsfähigkeit der Lebensversicherung sei diese weiterhin die wichtigste Form der Altersvorsorge. "Keine andere Vorsorgeform bietet neben einer sicheren, lebenslangen Absicherung eine so attraktive Verzinsung.", stellte der R+V-Chef fest und das obwohl fondsgebundene Produkte und IndexInvest-Produkte mittlerweile fast die Hälfte der Beitragseinnahmen der privaten Vorsorge ausmachen.

Bewertungsreserven müssen allen Versicherten zur Verfügung stehen

Auch die betriebliche Altersversorgung (bAV) bleibt für die R+V ein wichtiges Geschäftsfeld. Hier beliefen sich die gebuchten Bruttobeiträge 2013 auf 1,4 Milliarden Euro. "Die betriebliche Altersversorgung spielt traditionell eine wichtige Rolle in der Alterssicherung, vor allem in größeren Unternehmen.", betont Dr. Caspers.

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Beim Thema Bewertungsreserven begrüßte Caspers die geplanten Änderungen des Bundesfinanzministeriums. "Die Bewertungsreserven müssen allen Versicherten zur Verfügung stehen.“, machte Dr. Caspers deutlich. Bei der Änderung der Regelung ginge es, so der Vorstandsvorsitzende, um eine Gerechtigkeitsfrage innerhalb des Kollektivs und nicht etwa darum, ob die Versicherer etwas abbekommen.

R+V Versicherung