Facebook bildet das Schlusslicht unter allen betrachteten Kanälen - nirgendwo werden die untersuchten Versicherer seltener erwähnt. Twitter-Tweets machen mit neun Prozent ebenfalls nur einen eher kleinen Anteil aus. In Online-Foren werden die Versicherungsunternehmen mit 16,9 Prozent häufiger diskutiert als bei Twitter und Facebook zusammen. Auf Online-News entfallen 23,7 Prozent aller Nennungen der untersuchten Versicherer.

Anzeige  

 

"Die Ergebnisse bestätigen, dass ein Facebook-Auftritt für Versicherer bestenfalls nice to have ist", sagt Roland Heintze von Faktenkontor. "Das Web 2.0 ist mehr als nur Facebook und Twitter. Für eine erfolgreiche Social-Media Strategie sollten Versicherungsunternehmen deshalb zunächst untersuchen, auf welchen Plattformen ihre Zielgruppen Versicherungsthemen tatsächlich diskutieren, und sich dann dort aktiv einbringen."

Ein Engagement in und für Blogs lohnt sich nicht nur, weil Versicherer hier besonders oft ein Thema sind. Hier fallen mit im Schnitt 7,5 Prozent auch die meisten Nennungen positiv aus. In Online-Foren liegt der Anteil negativer Erwähnungen mit 2,2 Prozent am höchsten. Hier sollten sich Versicherungsunternehmen einbringen, um der schlechten Stimmung aktiv entgegenzuwirken. Die meisten Nennungen sind auf allen Kanälen neutral.

Anzeige  

 

Die Social-Media-Benchmarkstudie "Die besten 25 Versicherer im Web" (Faktenkontor, Juni 2013) wertete die Kommunikation über 25 Versicherer im Internet aus. Zehntausende Online-Nachrichten und über eine Million Social-Media-Quellen inklusive Twitter, Facebook, Foren und Blogs wurden mit Hilfe des Web Analyzers von Valuescope semantisch analysiert und nach den vier Schlüsselwerten Aufmerksamkeit, Ansehen, Akzeptanz und Präferenz bewertet. Analysiert wurde der Zeitraum vom 1. September 2012 bis 31. März 2013.