Maklerbetreuung wird im aktuellen Marktumfeld immer wichtiger für den Vertrieb. Zwar stehen für Makler und Mehrfachvertreter innerhalb der Maklerbetreuung hauptsächlich die Dienstleistung „Fachfragen zum Produkt“, „Fachfragen zu Annahmerichtlinien“ und die „Vertriebsunterstützung“ im Fokus.

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Doch auf Maklerbetreuer warten mittlerweile neue Herausforderungen. Denn für die Zukunft haben die Makler eine genaue Vorstellung davon, welche Anforderungen ihr Maklerbetreuer erfüllen sollte: Das Top-Kriterium ist dabei, dass er „bevollmächtigt ist, zu entscheiden“.

An zweiter Stelle steht der „gute und fundierte Marktüberblick“ gefolgt von der „Weitergabe der besten Ideen“. Dabei schneidet in der Maklerbewertung gerade der letztgenannte Aspekt vergleichsweise schwach ab und wird durchschnittlich mit der Note „befriedigend“ bewertet. Dort bieten sich den Produktanbietern gute Ansatzpunkte der Verbesserungen.

Dabei wird deutlich, wie bedeutend es aus Maklersicht ist, in den entscheidenden Situationen kompetente Ansprechpartner bei den Produktanbietern zu haben. Die eindeutige Erwartungshaltung der Vermittler ist, auf fachlich fundiertes Personal bei den Gesellschaften zu „treffen“.

Die Vermittler suchen vor allem über die E-Mail den Kontakt zu ihrem Maklerbetreuer. Aber auch das Telefonat und das persönliche Gespräch werden als sehr wichtige Kommunikationswege angesehen. Modernere Kommunikationswege wie Facebook, XING oder SMS bzw. WhatsApp spielen dagegen kaum eine Rolle.

Allianz überzeugt in der Maklerbetreuung

Bei der Riester-Vorsorge holt sich DWS den ersten Rang gefolgt vom Volkswohl Bund und der Allianz. Diese ist Sieger bei der Rürup-Vorsorge. Auf Platz zwei und drei kommen hier Volkswohl Bund und DWS.

Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge wusste wiederum die Allianz zu überzeugen. Auf den Rängen folgen erneut Volkswohl Bund, sowie Alter Leipziger und Swiss Life. Bei den Anbietern von britischen Lebensversicherungen spielte sich die Canada Life in den Vordergrund. Gefolgt wurde sie von Standard Life und Friends Provident. Das belegen Zahlen der AssCompact Studie Trends III/2013.

Bei der betrieblichen Krankenversicherung konnte die Allianz zum dritten Mal ihre Spitzenposition verteidigen. Neu auf dem Treppchen ist die Hallesche, die sich um zwei Plätze verbessern konnte und Rang zwei belegt. Einen Platz hingegen büßte die SDK ein und landete auf dem dritten Platz. Erfolgreichster „Aufsteiger“ im Bereich der Betrieblichen Krankenversicherung ist HanseMerkur. Das Unternehmen konnte sich um vier Plätze verbessern und belegt den vierten Rang.

Kaum Veränderung gab es bei den Spitzenpositionen im Bereich Dread Disease. Absoluter Spitzenreiter ist hier, wie im Vorquartal, die Canada Life, gefolgt von der Gothaer. Neu auf dem Treppchen ist hingegen CARDEA.life.

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