Im Gegenteil: „Notprodukte“, „zweitklassige Lösung“ oder „Nischenprodukte“ sind häufig zur Beschreibung gewählte Begriffe. Bereits mit den „sperrigen“ Produktbegriffen können sich viele Makler nur wenig identifizieren. Viele Makler wünschen auch eher Weiterentwicklungen und bedarfsorientierte zielgruppenspezifische Differenzierungen innerhalb der etablierten BU als im Bereich neuer alternativer Biometrie-Produkte.

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Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass sich die Makler mit den neuen Biometrie-Produkten und deren Chancen bei weitem noch nicht so intensiv wie mit der BU auseinandergesetzt haben und diese im Maklermarkt erst schrittweise „ankommen“. In der Öffentlichkeit bzw. bei den Kunden sind diese aus Maklersicht bisher kaum bekannt, was ein zusätzliches Hemmnis in der Vermittlung darstellt. Hier sind die Anbieter in der Pflicht, ihre Produkte gegenüber Kunden und Vermittlern noch besser zu kommunizieren.

Als aktuelle Top-Anbieter im Bereich Dread Disease sehen die Makler insbesondere Canada Life, mit Abstand gefolgt von Gothaer und Skandia. Weitere Anbieter sind den Maklern hier nur wenig präsent. Im Bereich der funktionellen Invaliditätsabsicherungen zählen vor allem Axa und Janitos zum „Relevant Set“ der Makler, daneben auch Allianz und Barmenia.

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Hintergrund: 30 hauptberufliche Versicherungsmakler unterschiedlicher Umsatzgröße und regionaler Herkunft mit Vermittlungsschwerpunkt im Bereich biometrische Risiken wurden im Juni 2013 im Rahmen der neuen Studienreihe „Klartext Assekuranz: Marktperspektiven aus Maklersicht“ ausführlich befragt.

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