Einen „Anlegerstreik“ angesichts der Volatilität der Märkte konnte die Umfrage nicht nachweisen. Dass Geld verstärkt für den Konsum ausgegeben wird, gaben nur sechs Prozent der befragten Vermögensberater an. Großer Beliebtheit erfreuen sich hingegen physische Edelmetalle. Gold (48 Prozent) und Silber (26 Prozent) sind bei den Anlegern begehrt. Auch Immobilien sind für die Kunden derzeit ein interessantes Thema, gaben Zweidrittel der befragten Vermögensberater an.

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Höher verzinste Europäische Staatsanleihen haben ihren Schrecken verloren

Obwohl ein erhöhter Zinssatz auch immer das Risiko der Anleihe ausdrückt, haben höher verzinste Europäische Staatsanleihen ihren Schrecken verloren (36,6%). Auch High Yield Unternehmensanleihen sind laut den Beratern eine echte Option. Ebenso stehen auch vermögensverwaltende Fonds (23,8%) und Rohstoffinvestments (19,3%) im Fokus.

Nicht alle Eier in einen Korb

Ein Wertpapier-Mix ist laut der befragten Berater, die beste Strategie, um sein Depot gegen Unwägbarkeiten an den Börsen abzusichern. Dabei solle grundsätzlich im Hinblick auf Anlageklassen und Anlageprodukte diversifiziert werden. Sachwerte wie Aktien und Immobilien stehen im Fokus, aber auch Fonds werden bei etwa der Hälfte der Berater angefragt.

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Angst mit Beratung begegnen

Das persönliche Beratungsgespräch mit den Kunden gibt mehr Sicherheit: 47 Prozent der befragten Vermögensberater geben an, dass ihre Kunden Beratungsbedarf haben und das Gespräch aktiv suchen.