Union und FDP plädieren für eine Anhebung des Renteneintrittsalters um zwei Jahre - Rente ab 69 Jahren - in der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ für eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre setzte die Koalition mit 17 gegen 15 Stimmen in einer Passage über finanzielle Risiken, die in der demographischen Entwicklung wurzeln, eine entsprechende Formulierung durch: „So würde ein über das Jahr 2029 hinausgehender Anstieg auf 69 Jahre im Jahre 2060 die Tragfähigkeitslücke der öffentlichen Haushalte voraussichtlich um 0,7 Prozentpunkte reduzieren.“

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Anhebung des Renteneintrittsalters - knappe Entscheidung

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering würde das Renteneintrittsalter in Gänze aufweichen. So sagte Müntefering in einem Interview in der Zeitung die Welt: „ Es stimmt, dass das feste Renteneintrittsalter eine willkürliche Sache ist. Vor 150 Jahren, als es die Sozialversicherungssysteme noch nicht gab, hat jeder gearbeitet, so lange er konnte. Wir leben deutlich länger und gesünder als die vorherigen Generationen. Da ist klar, dass man überlegen muss: Wie können die Alten von der Rente leben und die Jungen das bezahlen? Deshalb müssen wir darüber reden. “.

Franz Müntefering: Renteneintrittsalter eine willkürliche Sache

Vielmehr gäbe es: „in anderen europäischen Ländern den Ansatz, nach der Lebenserwartung zu schauen. Je nachdem, wie hoch sie ist, wird auch das Renteneintrittsalter variiert.“ erklärte Müntefering weiter.

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Weiterhin auch nötig, um die „Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen“ zu sichern, seien zudem eine Reduzierung der Arbeitslosenzahlen, eine Ausweitung der Berufstätigkeit Älterer, eine Erhöhung der Frauenerwerbsquote und eine Förderung der Zuwanderung, so heißt es in dem Bericht.