Das Zauberwort heißt Kreditausfallversicherung, und funktioniert wie folgt: Am Anfang sind die Papiere ganz harmlose festverzinsliche Papiere und werden durch eine Bank abgesichert, in diesem Falle die DZ-Bank. Diese Papiere bleiben auch ganz harmlos, bis bei bestimmten Ländern, darunter auch Griechenland, ein sogenanntes Kreditereignis eintritt. Auf deutsch heißt das, das jeweilige Land bekommt am Kapitalmarkt kein Geld und ist höchstwahrscheinlich überschuldet. In diesem Falle werden die Papiere in Anleihen des betroffenen Landes umgetauscht.

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So ist es einem Hamburger Kaufmann ergangen, der 2004 sein Vermögen einer Hamburger Sparkasse anvertraute. Er hatte sein Geschäft aufgelöst und wollte mit dem Geld seinen Ruhestand bestreiten. Der Sparkasse hätte also klar sein müssen, dass nur eine sichere Geldanlage in Frage kommen kann. Als solche wurden dem Betroffen auch diese Kreditausfallversicherungen mit einem verlockenden Zinssatz von 5,1 % verkauft. Das Wertpapier hat den Namen DZ Bank AG SCHV.E.4757 F.13 (verkürzte Schreibweise: DZ Bank ITV.E.4757 auch DZ Bank ITV.E.3919) .

2008, aufgeweckt durch die Lehman-Pleite bat der Betroffene seine Bank, alle Papiere, bis auf Bundeswertpapiere und Inhaberschuldverschreibungen seiner Sparkasse zu verkaufen. Da hätte auch das betroffene Papier DZ Bank AG SCHV.E.4757 F.13 verkauft werden müssen. Das geschah jedoch nicht.

Der Kaufmann erhielt 2012 plötzlich eine Nachricht, dass er anstelle des Papiers jetzt stolzer Besitzer von Griechenland-Anleihen ist - Zinssatz 2%, Tilgungstermin bis 2040. Als juristischen Beistand hat sich der Kaufmann Ulrich Husack, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ausgesucht.

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Husack hat in ähnlichen Fällen Erfolge verbuchen können. Im Zuge der Lehman-Pleite hatte er erfolgreich Anleger vertreten (XI ZR 396/11) und auch mit der HASPA hat Rechtsanwalt Husack Erfahrungen gesammelt (u.a. Az.: 330 O 280/11).