Auch im Vergütungsmodell bestehen Unterschiede zwischen den Anbietern. So können fixe laufende Gebühren bei schlecht laufenden Kapitalmärkten zu einer zusätzlichen Belastung führen, während eine erfolgsabhängige Vergütung eben nur bei entsprechendem Anlageerfolg entnommen wird.

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Vorteile durch Auslagerung und warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist

Tatsächlich spricht gerade heute aus Unternehmenssicht vieles dafür, eine Auslagerung der Pensionsverbindlichkeiten zu prüfen. Dabei ergeben sich aus der Auslagerung für das abgebende Unternehmen eine Reihe von Vorteilen:

  • Vollständiger Transfer von Zins-, Kapitalmarkt- und Langlebigkeitsrisiken
  • Auslagerung operationeller Risiken
  • Bilanzverkürzung und Verbesserung zentraler Kennzahlen (Rating, Finanzierungskosten, Eigenkapitalquote)
  • Verringerung des administrativen Aufwands
  • Stärkung der Attraktivität bei Investoren und im M&A Prozess

Gleichzeitig bietet das aktuelle Marktumfeld attraktive Voraussetzungen: Seit 2022 gestiegene Zinsen führen dazu, dass Pensionsverpflichtungen höher diskontiert werden können. Das reduziert den Kapitalbedarf für die Ausfinanzierung und macht eine Auslagerung häufig deutlich kostengünstiger als in den Jahren zuvor.

Unternehmen stehen am Beginn einer Phase, in der die Anforderungen an die betriebliche Altersversorgung und an die Steuerung von Pensionsrisiken deutlich steigen werden. Ein Pension Buy-out ist dabei die einzige Lösung, die alle Risiken konsequent und final aus der Bilanz entfernt und zugleich die Sicherheit der Rentenzahlungen wahrt. Für Unternehmen, die ihre bAV zukunftsfähig aufstellen wollen, ist dies ein strategisch günstiger Zeitpunkt, um gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu sichern und die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen zu prüfen.

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Hintergrund: Der Gastbeitrag erschien zuerst im neuen kostenfreien Versicherungsbote Fachmagazin 01-2026. Das Magazin kann auf der Webseite des Versicherungsbote bestellt werden.

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