Heimtierhalter sind häufig gut vernetzt, engagiert in Vereinen oder Zuchtverbänden und bereit, in die Gesundheit ihrer Tiere zu investieren. Wer hier mit Kompetenz und passenden Produkten auftritt, trifft auf eine dankbare und loyale Zielgruppe.

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Warum Spezialisierung zum Wettbewerbsvorteil wird

Allerdings ist diese Nische anspruchsvoll. Erfolgreich ist nur, wer Prozesse konsequent digitalisiert, um das kleinteilige Geschäft effizient abzuwickeln und gleichzeitig flexibel genug bleibt, um neue Risiken schnell in den Versicherungsschutz zu integrieren. So hat Cleos Welt beispielsweise Schäden durch Enzephalitozoonose (E.C.) bei Kaninchen kurzfristig in den Versicherungsschutz aufgenommen, nachdem sich gezeigt hatte, dass hier eine relevante Versorgungslücke bestand. Möglich ist das nur mit fundiertem veterinärmedizinischem Know-how – sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Leistungsbearbeitung.

Cleos Welt versichert inzwischen eine mittlere vierstellige Anzahl an exotischeren Tieren, von Papageien und Schildkröten über Frettchen bis hin zu Miniaturschweinen oder Ameisenvölkern. Diese Spezialisierung ist kein Nebenprodukt, sondern gewollt. Die Heimtier-Nische innerhalb der wachsenden Tierkrankenversicherung ist kein Randthema mehr, sondern ein Markt mit Substanz.

Für Vermittler bedeutet das: Wer heute auf spezialisierte Heimtierlösungen setzt, positioniert sich in einem Segment mit Wachstum, vergleichsweise geringem Wettbewerb und hoher Kundenbindung. Die großen Volumina liegen weiterhin bei Hund und Katze. Doch die nächste Wachstumswelle könnte leiser kommen – mit langen Ohren, Federn oder Schuppen.

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Hintergrund: Der Gastbeitrag erschien zuerst im neuen kostenfreien Versicherungsbote Fachmagazin 01-2026. Das Magazin kann auf der Webseite des Versicherungsbote bestellt werden.

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