Mr. SFKlasse, der Lotse zur bestmöglichen Schadensfreiheitsklasse und ja, das ist legal
Patrick Schulze ist online besser bekannt als Mr. SFKlasse, denn er hat sich darauf spezialisiert, die bestmöglichen Schadensfreiheitsklassen für seine Kunden zu ermöglichen und zwar auf legalem Wege. Ohne zu übertreiben kann man wohl sagen, dass sich niemand in der Branche besser bei diesem Thema auskennt als er. Auch nicht diejenigen, die bei Versicherern die Tarife kalkulieren und Bedingungen formulieren. Wie es dazu gekommen ist, was Versicherer davon halten und Vorstände ihm dazu schon sagten, wieso er seine Webseite ogertips nannte, was ihn mit Shrek verbindet und über vieles mehr sprechen wir in der aktuellen Folge des Königsmacher-Podcasts. Hören Sie direkt rein – es lohnt sich!

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Egal, ob man gerade eine Ausbildung macht, Quereinsteiger ist oder sich einfach nur verbessern will, am besten lernt man von den Besten der Versicherungsbranche. Und genau diese lade ich mir im Königsmacher-Podcast ein, um mit ihnen über ihren Lebens-, Berufs- und Erfolgsweg zu sprechen. Weswegen sein Untertitel auch lautet: Der Podcast der Versicherungsbranche mit den Besten von heute für die Besten von morgen.
Ist das legal?
Dieses Mal war Patrick Schulze (#nichtquatschenmachen #mrsfklasse #seischlaustelldichdumm ✌) mein Gast. Besser bekannt ist er wahrscheinlich als Mr. SFKlasse, denn er hat sich darauf spezialisiert, die bestmöglichen Schadensfreiheitsklassen für seine Kunden zu ermöglichen und zwar auf legalem Wege. Denn ohne zu übertreiben kann man wohl sagen, dass sich niemand in der Branche besser bei diesem Thema auskennt als er. Auch nicht diejenigen, die bei Versicherern die Tarife kalkulieren und Bedingungen formulieren.
Dabei war das so nicht geplant. Patrick kommt klassisch aus der Branche, Strukturvertrieb, später Makler. Kfz lief nebenbei, wie bei vielen. Nicht, weil es ihn begeistert hat, sondern weil es dazugehört. Bis ein eigenes Erlebnis alles verändert. Ein Unfall, eine Rückstufung – und plötzlich wird aus einem Randthema etwas, das ihn nicht mehr loslässt. „Von SF10 bin ich damals in SF3 zurückgestuft worden“, erzählt er. „Das heißt zehn Jahre unfallfreies Fahren, einmal einen Fehler gemacht – und du wirst richtig zurückgestuft.“
Dieser Moment sorgt dafür, dass Patrick anfängt, genauer hinzuschauen. Was zunächst aus Eigeninteresse entsteht, wird schnell zu etwas Größerem. Er liest Bedingungen, probiert Dinge aus, stellt Fragen – und stößt dabei auf ein System, das deutlich komplexer ist, als es auf den ersten Blick wirkt. „Du hast in den Bedingungen auch wiederum nicht alle Sachen drinstehen“, sagt er. „Bei den Gesellschaften gibt es interne Abläufe, Arbeitsanweisungen, die gar nicht in den AKBs drinstehen.“ Für Patrick wird genau das zum Hebel.
Während viele sich auf Vergleichsrechner verlassen, fängt Patrick an, Konstellationen zu bauen, die funktionieren und seine Klienten zur bestmöglichen Schadensfreiheitsklasse führen. Deswegen sieht er sich auch nicht mehr als klassischer Makler, sondern als Lotse: „Ich verstehe mich als Lotse – wie bei einem großen Schiff. Wenn du in ein Gebiet kommst, wo du dich nicht auskennst, holst du dir jemanden dazu, der dir sagt, wie du fahren musst.“
„Du traust ihm nichts zu, aber der ist extrem für seine Liebsten da“
Sein Modell funktioniert dabei selten über den direkten Weg. Patrick arbeitet häufig im Hintergrund – als Service für andere Makler. „Ich verstehe mich ganz stark als Dienstleister für den Makler“, sagt er. „Der seinen Kunden einen Mehrwert bieten möchte.“ Die Makler bleiben Ansprechpartner für ihre Kunden, Patrick liefert die Lösung, wenn es kompliziert wird. „Wir sind dafür da, um die Symbiose Makler–Kunde noch besser zu machen“, beschreibt er seinen Ansatz.
Besonders sichtbar wird seine Arbeit beim Thema Fahranfänger. Kaum ein Bereich ist so emotional und gleichzeitig so teuer. „Der Kunde guckt im Internet und kriegt 1.800 Euro angezeigt“, sagt Patrick. „Wir sagen dann: gleicher Versicherer – aber 700 Euro.“ Für viele klingt das im ersten Moment fast zu gut, um wahr zu sein, entsprechend häufig bekommt er die Frage, ob das überhaupt legal ist. Seine Antwort ist klar: „Das ist alles völlig legal im Wege. Keiner kannte es. Ich habe es einfach nur mal ausprobiert.“ Entscheidend ist dabei auch, wer überhaupt angesprochen wird. „Wenn du das einem Fahranfänger erklärst, dann sagt der: Ja Papa, du machst das schon.“ Die eigentliche Zielgruppe sind also die Eltern, die die Kosten tragen und die Entscheidungen treffen.
Ein Teil seiner Marke ist dabei auch der Name „Oger-Tipps“. Der kommt nicht von ungefähr. Patrick spielt bewusst mit dieser Figur – angelehnt an Shrek, den etwas unbequemen, aber ehrlichen Charakter. „Du traust ihm nichts zu, aber der ist extrem für seine Liebsten da“, beschreibt er das selbst. Genau so versteht er auch seinen Ansatz: direkt, pragmatisch und darauf ausgelegt, echten Mehrwert zu liefern. Ursprünglich waren die „Oger-Tipps“ auch breiter gedacht – mit Hacks rund um Mobilität, Reisen oder Alltag – bevor sich der Fokus immer stärker auf das Thema Schadensfreiheitsklassen verschoben hat.
Sichtbar wird das Ganze mittlerweile auch über Social Media. Patrick ist dort noch gar nicht so lange aktiv. „Ich habe letztes Jahr mit Social Media angefangen“, sagt er. „Ich brauche das eigentlich nicht.“ Trotzdem nutzt er Plattformen wie Instagram und sagt dazu „Ich wohne dann halt mietfrei bei den Leuten im Kopf. Irgendwann erinnern sie sich dann – und können aus so einem Blödel-Video für sich einen finanziellen Mehrwert rausziehen“.
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Warum man diese lesen sollte, warum Patrick und ich schon in der Jugend zusammen gefeiert haben ohne uns zu kennen oder wie man bei einem Mietwagen unbegrenzte Kilometer erhält und gleichzeitig weniger zahlt und über vieles mehr sprechen wir in der aktuellen Folge des Königsmacher-Podcast. Hören Sie direkt hier auf Spotify und hier auf Apple-Podcast rein – Es lohnt sich!
