Viertgrößter Zuwachs: VHV (plus 45.149 Verträge)
Die VHV steigerte ihren Unfallversicherungsbestand 2024 auf 659.126 Verträge, nach 613.977 im Vorjahr. Das entspricht einem Zuwachs von 45.149 Policen bzw. rund 7,4 Prozent und Rang vier im Ranking der Bestandsgewinner.

- Unfallversicherer mit dem größten Bestandswachstum
- Zehntgrößter Zuwachs: Cosmos (plus 7.056 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 14.276 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: ADAC Versicherung (plus 15.501 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 18.590 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 20.383 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg VVaG (plus 35.953 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: VHV (plus 45.149 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 58.209 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 78.063 Verträge)
- Größter Zuwachs: Signal Iduna Allgemeine (plus 162.324 Verträge)
Nach Bestandsgröße insgesamt belegt der Versicherer Rang 13. Im Vergleich zu 2019 mit 403.016 Verträgen ergibt sich ein Anstieg um 256.110 Verträge bzw. rund 63,5 Prozent, womit der langfristige Ausbau besonders kräftig ausfällt.
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Prämienentwicklung: Bestandswachstum geht mit Volumenanstieg einher
Die gebuchten Bruttoprämien stiegen von 44,29 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 59,30 Millionen Euro im Jahr 2023 und 63,57 Millionen Euro im Jahr 2024. Damit erreicht die VHV einen Marktanteil von 0,94 Prozent und Rang 21 nach Prämien. Der Prämienrang liegt also deutlich hinter dem Bestandsrang, wenn auch weniger stark als bei HUK24 oder ADAC.
Die Unfallversicherung spielt im Gesamtgeschäft der VHV allerdings nur eine kleine Rolle: Lediglich zwei Prozent aller Kompositprämien entfallen auf diese Sparte. Das Wachstum verändert das Gesamtprofil des Unternehmens daher nur begrenzt.
Preisprofil: niedriges Segment mit fallender Durchschnittsprämie
Die Durchschnittsprämie je Vertrag lag 2024 bei 96,45 Euro, nach 96,58 Euro im Vorjahr und 109,90 Euro im Jahr 2019. Damit liegt die VHV klar unter dem Marktmittel von 223,11 Euro. Im Preisranking sind 44 Anbieter teurer und nur fünf günstiger.
Bemerkenswert ist, dass der Bestand stark wächst, während die Durchschnittsprämie über mehrere Jahre sinkt. Das spricht gegen eine Aufwertung des Portfolios und eher für eine konsequente Ausweitung im standardisierten, beitragsgünstigen Segment.
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Einordnung: starkes Wachstum im unteren Preisbereich
Die VHV gehört 2024 zu den dynamischsten Bestandsgewinnern der Sparte. Das Wachstum wird klar von günstigen Policen getragen und nicht von hochpreisigem Geschäft. Auch hier bestätigt sich damit das Muster, dass sich Marktanteile in der Unfallversicherung vor allem dort ausbauen lassen, wo Produkte auf Reichweite und Beitragsniedrigkeit ausgerichtet sind.
- Unfallversicherer mit dem größten Bestandswachstum
- Zehntgrößter Zuwachs: Cosmos (plus 7.056 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 14.276 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: ADAC Versicherung (plus 15.501 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 18.590 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 20.383 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg VVaG (plus 35.953 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: VHV (plus 45.149 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 58.209 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 78.063 Verträge)
- Größter Zuwachs: Signal Iduna Allgemeine (plus 162.324 Verträge)
