Siebtbeste CR: Mannheimer (70,64 Prozent)
Siebtbeste CR: Mannheimer (70,64 Prozent)Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 70,64 Prozent verbessert sich die Mannheimer Versicherung AG 2024 deutlich gegenüber dem Vorjahr, als noch 83,35 Prozent und Rang 31 ausgewiesen wurden, und erreicht damit Rang sieben im Branchenvergleich. Der Zeitverlauf ist jedoch von ausgeprägten Schwankungen geprägt: Nach 73,06 Prozent im Jahr 2020 und 84,45 Prozent 2021 folgte 2022 ein Rückgang auf 68,81 Prozent, ehe die Quote 2023 erneut deutlich anstieg; der beste Wert des Betrachtungszeitraums stammt aus dem Jahr 2019 mit 62,72 Prozent, der Durchschnitt von 73,84 Prozent liegt klar unter dem Branchenschnitt. Das versicherungstechnische Ergebnis beläuft sich 2024 auf 6,93 Millionen Euro und erreicht damit Rang 25 im Marktvergleich; auch der Mehrjahresschnitt von 6,52 Millionen Euro zeigt eine insgesamt solide Ertragslage. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die sehr hohe Rückversicherungsquote von 51,72 Prozent, mit der mehr als die Hälfte des Haftpflichtrisikos ausgelagert wird; entsprechend fällt das Ergebnis aus passiver Rückversicherung 2024 mit minus 4,10 Millionen Euro deutlich negativ aus und überlagert einen Teil des versicherungstechnischen Ergebnisses. Mit durchschnittlichen Prämien von 232,04 Euro je Vertrag zählt die Mannheimer zu den höherpreisigen Anbietern; das Prämienvolumen von 38 Millionen Euro und Rang 33 nach Marktanteilen markieren eine begrenzte Stellung im Haftpflichtmarkt, während die Sparte innerhalb des Konzerns lediglich rund acht Prozent des gesamten Komposit-Portfolios ausmacht.Mannheimer