Zehntbeste CR: HanseMerkur (73,36 Prozent)
Zehntbeste CR: HanseMerkur (73,36 Prozent)Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 73,36 Prozent erreicht die HanseMerkur Allgemeine 2024 Rang zehn im Branchenvergleich und fällt damit gegenüber dem Vorjahr von Rang fünf zurück, als noch 65,18 Prozent ausgewiesen wurden. Der Mehrjahresverlauf zeigt insgesamt eine solide, aber nicht durchgängig niedrige Belastung: Auffällig sind die hohen Quoten der Jahre 2019 und 2020 mit 94,91 beziehungsweise 95,80 Prozent, während der Durchschnitt von 78,29 Prozent für den Zeitraum 2019 bis 2024 klar unter dem Branchenschnitt liegt. Das versicherungstechnische Ergebnis beläuft sich 2024 auf 3,23 Millionen Euro (Rang 34 von 50) und bewegt sich damit auf niedrigem, aber stabilem Niveau; auch der Mehrjahresschnitt von 3,15 Millionen Euro verdeutlicht, dass Haftpflicht bei der HanseMerkur kein Ergebnisschwerpunkt ist. Gleichzeitig fällt das Ergebnis aus passiver Rückversicherung mit −2,11 Millionen Euro deutlich negativ aus und erreicht damit einen Betrag, der einen erheblichen Teil des versicherungstechnischen Ergebnisses überlagert. Ursache ist die hohe Rückversicherungsquote von 42,32 Prozent, die zu den höchsten im Markt zählt und einen großen Teil des Haftpflichtrisikos aus der Erstversicherung auslagert. Die sehr niedrige Durchschnittsprämie je Vertrag von 55,23 Euro sowie das geringe Prämienvolumen von 20 Millionen Euro und Rang 41 nach Marktanteilen sprechen für ein stark preisorientiertes, volumenmäßig begrenztes Haftpflichtgeschäft, bei dem Stabilität und Risikobegrenzung bewusst höher gewichtet werden als Ertragsmaximierung.HanseMerkur@Yorbiter.com