Zweitbeste CR: Feuersozietät Berlin Brandenburg (60,97 Prozent)Mit einer Schaden-Kosten-Quote von 60,97 Prozent erreicht die Feuersozietät Berlin Brandenburg 2024 Rang zwei im Branchenvergleich und weist damit eine der niedrigsten operativen Belastungen der Haftpflichtversicherung aus. Der Zeitverlauf ist jedoch stark von Sondereffekten geprägt: Nach 92,33 Prozent im Jahr 2022 folgte 2023 ein Extremwert von 14,50 Prozent, ehe sich die Quote 2024 auf dem aktuellen Niveau einpendelte; der Mehrjahresschnitt von 73,78 Prozent wird maßgeblich durch den Ausreißer des Jahres 2020 mit 112,99 Prozent beeinflusst. Das versicherungstechnische Ergebnis zeigt dagegen eine bemerkenswerte Konstanz und beläuft sich 2024 auf 0,30 Millionen Euro, was Rang 44 im Marktvergleich entspricht; auch in den Jahren 2022 und 2023 lagen die Ergebnisse mit 0,34 beziehungsweise 0,31 Millionen Euro auf nahezu identischem Niveau, der Durchschnitt beträgt 0,36 Millionen Euro. Diese Entkopplung von Schaden-Kosten-Quote und Ergebnis ist unmittelbar auf die vollständige Rückversicherung des Haftpflichtrisikos zurückzuführen, da die Rückversicherungsquote bei einhundert Prozent liegt. Entsprechend fallen erhebliche Ergebniswirkungen außerhalb der Erstversicherung an, 2024 in Höhe von 7,99 Millionen Euro negativ aus passiver Rückversicherung; einzig im Jahr 2020, als das Rückversicherungsergebnis mit 3,01 Millionen Euro positiv war, zeigte sich zugleich eine auffällige Verschlechterung der Combined Ratio. Mit durchschnittlichen Prämien von 121,79 Euro je Vertrag sowie 21 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,24 Prozent und Rang 40 nach Prämienvolumen steht das Haftpflichtgeschäft der Feuersozietät klar im Zeichen maximaler Stabilisierung und ausgeglichener Ergebnisse, nicht der Ertragsmaximierung.Feuersozietät Berlin Brandenburg