Stoïk sammelt 20 Millionen Euro ein
Stoïk hat in einer Finanzierungsrunde 20 Millionen Euro eingesammelt. Der Anbieter für Cyberversicherungen will mit dem friscchen Kapital Expansion und Produktentwicklung beschleunigen. Besonders KI und internationales Wachstum stehen im Fokus.
Der Cybervexperte Stoïk hat eine Series-C-Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro abgeschlossen und setzt damit seinen Wachstumskurs fort. Angeführt wurde die Runde von Impala, das als neuer Investor einsteigt, sowie Opera Tech Ventures, einem langjährigen Geldgeber des Unternehmens. Auch die Bestandsinvestoren Alven und Andreessen Horowitz beteiligten sich erneut.
Anzeige
Knapp fünf Jahre nach der Gründung hat Stoïk ein integriertes Modell etabliert, das sich an Unternehmen mit bis zu einer Milliarde Euro Umsatz richtet. Heute schützt der Anbieter mehr als 10.000 Firmen, arbeitet mit über 2.000 Maklerpartnern zusammen und gewinnt monatlich rund 600 neue Kunden. Aktiv ist das Unternehmen unter anderem in Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien, Österreich und Luxemburg. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen ein Nettoprämienvolumen von rund 50 Millionen Euro.
Das Geschäftsmodell soll klassischen Versicherungsschutz mit aktiver Cyberprävention verbinden und so Kunden über den gesamten Schadenzyklus hinweg begleiten. Neben der Absicherung gehören Überwachung, Angriffserkennung sowie eigene Incident-Response-Teams zum Leistungsumfang. Ziel ist es, Risikosteuerung und Unterstützung im Ernstfall aus einer Hand anzubieten.
Mit dem frischen Kapital will Stoïk sein Cybersicherheitsangebot weiter ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben, insbesondere in Zentral- und Südeuropa. Gleichzeitig plant das Unternehmen, die Belegschaft innerhalb der nächsten zwölf Monate von 130 auf 200 Mitarbeiter zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem Ausbau proprietärer KI-Fähigkeiten, die in den Bereichen Prävention, Detection und Incident Response zum Einsatz kommen sollen.
„In den vergangenen Jahren haben wir eine starke Performance geliefert – getragen von einem robusten Geschäftsmodell und hoher finanzieller Disziplin. Deshalb haben wir uns bewusst für eine Finanzierungsrunde entschieden, die unsere nächste Wachstumsphase unterstützt, ohne unseren tatsächlichen Bedarf zu übersteigen“, sagt Jules Veyrat, CEO und Co-Founder von Stoïk „Das neue Kapital hilft uns, einen Ansatz zu skalieren, der sich heute bereits bewährt und gleichzeitig gezielt in eigene KI-Agenten zu investieren, die im Zentrum unserer Präventions-, Detection- und Incident-Response-Fähigkeiten stehen. Unser Ziel ist klar: Europas CISO zu sein und Unternehmen Prävention, Schutz und Incident Response über einen integrierten Ansatz aus einer Hand bereitzustellen.“
„Gerade in Deutschland sehen wir, wie systemische Abhängigkeiten – Cloud, Identitäten, Dienstleister – klassische Sicherheitskonzepte überholen. Unser Anspruch als europäischer CISO heißt deshalb: Wir liefern nicht nur Deckung, sondern konkrete Schutzwirkung im Alltag – mit Präventions- und Response-Strukturen, die in deutschen und österreichischen Betrieben funktionieren und im Ernstfall sofort verfügbar sind”, sagt Franziska Geier, die das Geschäft von Stoïk in Deutschland und Österreich verantwortet.
Schlagzeilen
Testament: Warum es ab dem Vermögensaufbau sinnvoll ist
Münchener Verein-CEO: „Digitale Lösungen spielen eine zentrale Rolle“
Ergo will mit Lionel Messi und Umfirmierung den US-Markt erobern
Wahrheit oder Pflicht: Wenn Beratung zur Inszenierung wird
Rechtzeitige Vorbereitung des Bestandsverkaufs mit bis zu 50 Prozent Wertzuwachs
