Auch die Hallesche, die Universa und die Allianz konnten per saldo leichte Gewinne verbuchen. Damit zeigt sich: Das Feld der Netto-Gewinner ist im Jahr 2024 zwar schmal, doch die beiden Spitzenreiter heben sich mit deutlichem Abstand ab.

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Übersicht der positiven Salden 2024:

  1. HanseMerkur: +41,12 Mio. Euro
  2. Arag: +24,73 Mio. Euro
  3. Continentale: +3,63 Mio. Euro
  4. Hallesche: +1,75 Mio. Euro
  5. Universa: +1,62 Mio. Euro
  6. Allianz: +0,97 Mio. Euro
  7. Concordia: +0,49 Mio. Euro
  8. Alte Oldenburger: +0,46 Mio. Euro
  9. Huk-Coburg: +0,30 Mio. Euro
  10. DEVK: +0,06 Mio. Euro
  11. VRK: +0,03 Mio. Euro

Die Umdeckungsverlierer 2024

Wer aber musste das meiste an die Konkurrenz abgeben? Am stärksten traf es die DKV: Für 2024 ist ausschließlich ein negativer Gesamtsaldo von −21,24 Mio. Euro ausgewiesen. Deutlich dahinter folgt die Signal Iduna; sie führte 19,05 Mio. Euro ab und erhielt 9,95 Mio. Euro, der Saldo beträgt −9,10 Mio. Euro. Drittgrößter Verlierer ist die Generali mit −6,10 Mio. Euro (ohne separate Angaben zu erhaltenen/abgeführten Mitteln). Knapp dahinter liegt die Debeka: Sie erhielt 8,59 Mio. Euro, führte 14,27 Mio. Euro ab und schloss mit −5,68 Mio. Euro.

Im Folgenden werden die zehn höchsten negativen Salden aufgelistet:

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  1. DKV: −21,24 Mio. Euro
  2. Signal Iduna: −9,10 Mio. Euro
  3. Generali: −6,10 Mio. Euro
  4. Debeka: −5,68 Mio. Euro
  5. Gothaer: −3,45 Mio. Euro
  6. Barmenia: −2,98 Mio. Euro
  7. Nürnberger: −2,36 Mio. Euro
  8. Münchener Verein: −1,64 Mio. Euro
  9. SDK: −1,58 Mio. Euro
  10. Inter: −1,36 Mio. Euro

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