Kooperationspartner sind wichtige Personen auf dem Weg zum Erfolgsgipfel. Laut Definition bedeutet eine „Kooperation“ im Vertrieb die Zusammenarbeit mindestens zweier Parteien – mit dem Ziel, durch die gebündelten Kompetenzen und Ressourcen Marktpotenziale auszuschöpfen. Kurz gesagt: Teamwork erweist sich im Idealfall als Win-win-win-Synergie. Von einem cleveren Arrangement profitieren sowohl der Versicherungsprofi und dessen Bündnispartner als auch die Kunden. Als Tandem können Makler und Co. ihren Klienten noch mehr Nutzen liefern und können vom Kundenstamm des anderen profitieren. Das eröffnet mit einem Schlag enorme Wachstumschancen.

Anzeige

Neben den positiven Effekten fürs Geschäft profitiert die Zielgruppe auf mehreren Ebenen. Neben einer professionellen Versicherungsberatung genießt der Mandant die Vorteile eines kompletten Netzwerkes. Er erspart sich lange Recherchen („Ich hab‘ da einen Experten an der Hand“), freut sich über kurze Dienstwege („Ich ruf schnell mal unseren Steuerprofi an“) und über doppelte Absicherung („Der Anwalt ist im Bilde“). Kunden, die auf einen optimal vernetzten Versicherungsberater setzen, werden ganzheitlich betreut und bekommen immer das Beste vom Büffet.

It‘s a match? – Wer passt zu wem

Wer sein Geschäft mit Kooperationen nach vorne bringen will, braucht Gleichgesinnte: Ideale Partner sind andere professionelle Berater, die Zugang zur eigenen Zielgruppe und bereits ein Vertrauensverhältnis zu dieser aufgebaut haben. Wendet der Makler sich an Unternehmer, Zahnärzte oder Handwerker, sollte auch der Compagnon sich in diesen Kreisen bewegen. Als gute Verbündete erweisen sich Steuerberater, Rechtsanwälte und Unternehmensberater. Natürlich kommen auch Spezialisten aus der Gesundheitsberatung, Personal Trainer oder Karrierecoaches infrage – eben alle, die ihr Geschäft ebenfalls auf jene Zahnärzte oder Handwerker ausgerichtet haben.

Anzeige

Denken wir zum Beispiel an eine Kanzlei. Viele Anwälte erzielen den Löwenanteil ihres Umsatzes mit Geschäftskunden. Hat der Versicherungsberater ebenfalls Firmen als zentrale Kunden definiert, sitzt er mit dem Rechtsberater im selben Boot. Beide haben Interesse daran, mehr Unternehmer von ihrem Angebot und Service zu überzeugen. Da Versicherung und Juristerei nicht im Wettbewerb stehen, gibt es für beide genügend Chancen für mehr Umsatz. Gleiches gilt für den Unternehmensberater oder Steuerprofi. Mehr als drei bis fünf Partnerschaften sollten es für eine intensive Zusammenarbeit aber nicht werden. Sonst wird es unübersichtlich und oberflächig.

  • Werte teilen – Werte schöpfen: Wie Versicherungsvermittler über Kooperationen neue Kunden gewinnen
  • Partner in Crime