Erst im August 2019 hatte der Münchener Versicherer die kostenpflichtige Bezahl-App „Pay&Protect“ auf den Markt gebracht. Diese sollte als virtuelle Kreditkarte für Apple-Nutzer funktionieren und zugleich deren Bezahlungen versichern. Die App sollten auch Kundinnen und Kunden nutzen können, die keine Versicherung bei den Münchenern abgeschlossen haben. Den Versicherungsschutz selbst stellt eine Auslands-Tochter der Allianz. Die Versicherungssummen sind zum Teil sehr begrenzt.

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Für virtuelle VISA-Card hatte sich der Versicherungskonzern eine ganze Reihe Kooperationspartner ins Boot geholt. So waren unter anderem Apple Pay, VISA und eben die Wirecard Bank AG beteiligt.

Doch genau jene Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Wirecard wird nun zum Problem für das Angebot der Allianz. So hätten die aktuellen Turbulenzen rund um das Unternehmen aus Aschheim bei München die Allianz dazu bewogen, "das Produkt einzustellen und auf Basis der bislang gesammelten Erfahrungen zu überprüfen, inwieweit und in welcher Form ein ähnliches Angebot für das Produktportfolio weiterhin von Bedeutung ist". Das teilte der Versicherer der Nachrichtenagentur "dpa" auf Anfrage mit. Damit wendet sich das erste größere Unternehmen vom ehemaligen Börsenliebling ab.

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Ob die Bezahl-App in einer umgebauten Version wieder gestartet werden soll, ist bis dato nicht bekannt. Beim Versicherer sei das Angebot "gut angenommen worden". Konkrete Zahlen zu Nutzern und Umsätzen wurden indes nicht veröffentlicht.

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