Im Oktober 2019 hatte das Analysehauses Ascore die deutschen Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Diese waren bezüglich Kosten, Solidität und Wachstum durchleuchtet worden. Dabei hatten 26 von 32 Unternehmen mindestens mit einer "sehr guten" Benotung abgeschnitten. Lediglich eins der untersuchten Unternehmen musste sich nach der Interpretation von Ascore mit einer "ausreichenden" Bewertung begnügen. Die niedrigste Note war gar nicht vergeben worden.

Anzeige

In seinem aktuellen Rating hat Ascore nun erneut die PKV untersucht. Dabei haben die Tester aus Hamburg die Angebote in den Kategorien Topschutz, Komfortschutz und Grundschutz geprüft. Im Rating wurden 82 Tarife von 20 Versicherern auf 92 Kriterien hin untersucht. Hierbei seien nicht nur die aktualisierten Versicherungsbedingungen berücksichtigt sowie neue Tarife angelegt, sondern auch die einzelnen Kriterienkataloge erweitert worden. In der Untersuchung aus dem Vorjahr hatte es lediglich 74 Kriterien für die Bewertung gegeben. Einige Versicherer seien bei der Auswertung nicht berücksichtigt worden, da deren Freigabe fehlte. Diese solle in den kommenden Tagen erfolgen.

In der Auswertung aus 2019 gibt dafür deutlich weniger Abstufungen. Statt 13 Kategorien in Form von Sternchen sind es nun nur noch sechs Stufen - wobei vier Bewertungen - als Kompasse - mindestens gut oder besser sind. Insgesamt sind die Benotungen über die drei Kategorien Topschutz, Komfortschutz und Grundschutz durchweg positiv. Immerhin 15 Tarife erhielten die Bestnote.

Anzeige

Stolze 65 Tarife tummeln sich auf Rang zwei mit fünf Kompassen und der Note "ausgezeichnet". Lediglich zwei Tarife wurden "nur" mit vier Kompassen und damit mit "sehr gut" eingestuft. Schlechtere Angebote gibt es laut Ascore nicht. Im Vergleich zum 2018er Rating fällt das Ergebnis also deutlich besser aus. Denn damals hatte es in Summe nur sechs Angebote mit der Bestnote gegeben.