„Neukunden bieten wir mit unseren nachhaltigen Produkten interessante Angebote für die Altersvorsorge, da diese stärker in Aktien investieren. Hohe Garantieverpflichtungen aus früheren Verträgen müssen aber langfristig gesichert werden und das wird bei Minuszinsen zunehmend schwierig. Das Milliardenloch auf den Sparkonten der Bürger wird Jahr für Jahr größer“, sagte Brahm.

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Debeka-Zahlen in der Übersicht:

  • Beitragseinnahmen der Gruppe steigen um 3,0 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro
  • Beitragseinnahmen Versicherungen steigen um 3,4 Prozent auf 11,0 Milliarden Euro
  • Leben-Beiträge klettern um 3,1 Prozent auf 3,71 Milliarden Euro
  • Beitragseinnahmen der Sachversicherer legen um 5,4 Prozent zu
  • KV-Beiträge wachsen um 3,3 Prozent auf 6,24 Milliarden Euro
  • Bausparen-Bestand steigt um 5,1 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro
  • Schaden-Kosten-Quote sinkt um 2,9 Prozentpunkte auf 82,0 Prozent

Im Bereich der Sachversicherung, der Debeka Allgemeine Versicherung, konnten die Beitragseinnahmen um 5,4 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Versicherungsleistungen seien leicht um 0,7 Prozent auf 540,0 Millionen Euro gestiegen. Dennoch konnte die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) von 84,9 Prozent auf 82,0 Prozent vermindert werden.

Auch der Bereich Bausparen konnte 2019 wieder höhere Einnahmen verzeichnen. Hier wurden 5,1 Prozent mehr Beiträge eingesammelt als noch im Vorjahr. Dadurch lag der Bestand an Bausparsumme bei 22 Milliarden Euro. 2018 hatte der Bestand noch bei 20,94 Milliarden Euro gelegen. In Summe konnten im vergangenen Jahr rund 54.000 neue Bausparverträge mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden Euro Bausparsumme gezeichnet werden.