Der Finanzkonzern OVB hat seine Geschäftszahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Zwar habe das Kölner Unternehmen weniger Einnahmen durch Provisionen verzeichnet als noch 2016. Dennoch sei der Konzern vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen Marktlage durchaus zufrieden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

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Über alle ihre insgesamt 14 Ländermärkte habe die OVB Gesamterlöse von 225,3 Millionen Euro eingefahren. Das sind 2,8 Prozent weniger Einnahmen durch Provisionen als im Vorjahr. Das operative Ergebnis sank um 3,3 Prozent auf 16,0 Millionen Euro. In Deutschland fiel der Wert um 0,7 Prozentpunkte auf 6,7 Millionen Euro.

Die OVB-Ergebnisse in der Übersicht:

  • Gesamterlöse fallen um 2,8 Prozent auf 225,3 Millionen Euro
  • Operatives EBIT sinkt um 3,3 Prozent auf 16,0 Millionen Euro
  • Konzernergebnis rutscht von 12,5 Millionen Euro auf 12,1 Millionen Euro ab
  • Vermittlerzahl verringert sich um 5,4 Prozent auf 4.702
  • Vorstand schlägt eine Dividende von 75 Cent pro Aktie vor (75 Cent)
  • Ausblick 2018: Operatives EBIT soll zwischen 13,0 und 13,5 Millionen Euro liegen

Auch das Konzernergebnis rutscht leicht von 12,5 Millionen Euro auf 12,1 Millionen Euro ab. Ebenso gesunken ist die Zahl der Vermittler. 2017 arbeiteten 270 Vermittler weniger für den Konzern. Kaum davon betroffen ist der deutsche Markt. Hier verringerte sich die Vermittlerzahl lediglich um vier Personen. Dafür sank die Kundenzahl in der Bundesrepublik um 1,6 Prozent und liegt nun bei 623.138. Die Einnahmen durch Provisionen fielen um 7,5 Prozent auf 59,1 Millionen Euro.

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Überdies vermeldet der Konzern verstärkt in die Zukunft investieren zu wollen. Dabei ginge es speziell um den Eintritt in weitere aussichtsreiche europäische Ländermärkte. Zudem sollen bei Bestandskunden Cross- und Upselling-Aktivitäten genutzt werden. Hier bestehe "erhebliches Potenzial", heißt es weiter. Auch solle an digitalen Arbeitsschritten geschraubt werden.