Die Bedeutung der Arbeitskraftabsicherung ist in den Köpfen der Bundesbürger durchaus verankert. 83 Prozent der Menschen denken, dass alle, die auf ein eigenes Einkommen angewiesen sind, privat vorsorgen müssen. Das geht aus einer Umfrage von Swiss Life Deutschland und Focus Online hervor. An der Umfrage haben zwischen November 2017 und Januar 2018 immerhin 4.262 Personen teilgenommen.

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Dagegen glaubten zwölf Prozent der Befragten, dass vor allem Menschen mit einem riskanten Beruf und einer körperlichen Tätigkeit, einen Schutz benötigten. Fünf Prozent gaben sogar an, dass ein BU-Schutz für ältere Menschen mit hohem Risiko, berufsunfähig zu werden, gedacht sei.

Swiss Life Deutschland

Fakt ist: Viele Deutsche unterschätzen das Risiko. Schließlich scheidet statistisch einer von vier Arbeitnehmern wegen Berufsunfähigkeit aus dem Arbeitsleben aus. Immerhin 40 Prozent der Teilnehmer schätzte das Risiko, berufsunfähig zu werden, genau richtig ein. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) glaubt, dass nur zehnte Arbeitnehmer berufsunfähig wird. 13 Prozent gaben an, dass dies nur jeden fünfzehnte Werktätigen ereilt.

Dafür sind inzwischen auch die Alternativprodukte zur klassischen Berufsunfähigkeits-Versicherung wie die Grundfähigkeitsversicherung oder die Erwerbsunfähigkeitsversicherung bekannt. Knapp zwei Drittel der Menschen (65 Prozent) kennen diese Produkte. Mit den Leistungen der Dread-Disease-Versicherung kennen sich immerhin 41 Prozent der Teilnehmer aus.

75 Prozent würden BU-Schutz zum Berufsstart abschließen

Beim passenden Zeitpunkt eine Police abzuschließen, würden sich eine große Mehrheit der Menschen viel zu spät entscheiden. So glauben 75 Prozent der Befragten, dass der Eintritt ins Berufsleben der beste Zeitpunkt für den Abschluss einer Police sei. Fünf Prozent würden erst bei der Gründung einer Familie aktiv werden. Immerhin ein Fünftel (20 Prozent) sieht die Notwendigkeit für einen Abschluss bereits als Schüler.

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Auch die geeignete Höhe der vereinbarten Arbeitsunfähigkeitsrente wird von den Teilnehmern falsch eingeschätzt, heißt es in der Pressemitteilung. Demnach würde sich knapp die Hälfte (49 Prozent) der Teilnehmer zu gering oder falsch absichern.