Ende 2016 musste auch die AachenMünchener ihre Überschüsse für 2017 nach unten korrigieren. Dadurch sank die laufende Verzinsung bei Klassikpolicen von 3,0 Prozent (2016) auf 2,6 Prozent.

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Für 2018 vermeldet der Versicherungskonzern nun erneut fallende Überschüsse. So solle die Gesamtverzinsung für Klassikpolicen von derzeit 2,6 Prozent auf 2,3 Prozent abgesenkt werden. Das Minus von 0,3 Prozentpunkten ist bisher das zweithöchste unter allen Branchenteilnehmern. Lediglich die Helvetia (minus 0,40 Prozentpunkte) liegt darüber. Das vermeldet das Anlegerportal „finanzen.net“

Damit senkt mit dem drittgrößten deutschen Lebensversicherer ein weiteres Schwergewicht die Überschüsse. Während der Branchenprimus Allianz die Zinsen für Klassikpolicen stabil hielt, mussten schon Ergo (von 2,25 Prozent auf 2,05 Prozent) und die R+V Versicherung (von 2,7 Prozent auf 2,6 Prozent) absenken.

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Dabei hatte die AachenMünchener Leben bereits vor zwei Jahren den Produktkatalog fast vollständig umgestellt. Seither werden von den Vermittlern der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), die exklusiv die Produkte der AachenMünchener vertreiben, kaum noch Garantieprodukte an den Mann oder die Frau gebracht. Stattdessen wurde zeitiger auf Biometrie- und Fondspolicen gesetzt.