In Deutschland wird gern gespart. Im Vordergrund der Spardisziplin stehen Altersvorsorge, Konsum und Wohneigentum. Für einen Notfall oder für die eigenen Kinder sparen nur wenige Verbraucher (je drei Prozent).

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Der beliebteste Grund zum Sparen ist aktuell die Altersvorsorge. Knapp 58 Prozent der Befragten sparen für das Alter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger, in deren Rahmen Kantar TNS im Auftrag des Verbandes der privaten Bausparkassen befragt hatte.

Auf Platz zwei liegen mit rund 54 Prozent Anschaffungen wie Technik, Kleidung oder Autos. Angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wird stärker als früher konsumiert. Auf dem dritten Rang landet das Sparziel Erwerb und Renovierung von Wohneigentum mit 46 Prozent. Damit ist dieses Sparmotiv der heimliche Sieger. Schließlich sind im Vergleich zur Umfrage vor drei Monaten rund vier Prozent der Stimmen hinzugekommen.

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Keine Änderung gegenüber der Frühjahrsumfrage ergab sich bei den Sparmotiven „Ausbildung der Kinder“ und „Notgroschen“. Beide erreichen erneut jeweils drei Prozent. Das Sparen in Form von Investmentfonds, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Kapitallebensversicherungen verliert zwei Prozentpunkte und liegt nun bei 27 Prozent. Zum Vergleich: In den Jahren 2006/2007 nannten im Schnitt immerhin noch 44 Prozent dieses Sparmotiv.