Im Jahr 2016 ist der Preis für den Kontakt zu einem Neukunden für die Versicherer auf 98 Euro gestiegen, vormals sollen es nur 72 Euro gewesen sein. Dies wollen die Marketer von intelliad in einer Studie ermittelt haben. Damit ist der Preis für den Zugang zu Neukunden um ein Drittel gestiegen. Den knapp 100 Werbe-Euro der Unternehmen stehen rund 175 Euro neuer Umsatz mit den neu erreichten Versicherten entgegen.

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Klicks kosten zum Teil mehr als vier Euro

Das bedeutet, die Versicherer geben mehr als die Hälfte ihres Umsatzes an die Werbekassierer, die im Internet die Hand aufhalten und im Gegenzug neue Kontakte liefern. Gegenüber der Presse berichtet intelliad, man habe für diese Erkenntnisse rund 410 Millionen Klicks auf werbenden Webseiten ausgewertet. Komplexe Policen, etwa wenn der Versicherte berufsunfähig wird, werden immer noch von Menschen – also offline – gekauft und verkauft. Anders sei dies bei einfachen Produkten wie Handy-Policen, für den Hausrat oder in der Kfz-Sparte. Diese Produkte befriedigen laut intelliad spezielle Bedürfnisse der Verbraucher situativ und können modular abgeschlossen werden.

Pressefoto intelliad München

Im 2016 kamen den Angaben zufolge bereits 30 Prozent des auf werbenden Webseiten untersuchten Web-Traffics über Smartphones und Tablets. Allerdings konnte Mobile nur 13 Prozent aller Leads beisteuern. Entsprechend hoch sind die Preise für mobile Leads angesiedelt. Dies bezieht sich auf die costs per click (CPC). Die belaufen sich bei einem Klick oder besser einem Tapp des Users auf einem Smartphone auf rund 2,70 Euro. Via Tablet stiegen die CPC laut intelliad gar auf gut 4,20 Euro. PC-Klicks kosten dagegen nur 1,90 Euro.