Anzeige

Facebook ProfilTwitter ProfilGoogle Plus ProfilXing Profil
Geschäftszahlen

R+V Gruppe im Plus - Geschäftsfeld Altersvorsorge rückläufig

Die R+V Versicherungsgruppe hat ihre Ergebnisse im vergangenen Geschäftsjahr durchweg gesteigert, mit Ausnahme des Geschäftsfelds Altersvorsorge. Hervorzuheben ist das laut Unternehmensangaben um gut ein Fünftel gestiegene Ergebnis der Kapitalanlage, erhöhte Gewinne und das weiter gestiegene Eigenkapital. Mit 235 Prozent Solvenzquote des Konzerns kann die R+V ihre Risiken ohne bilanzielle Erleichterungen tragen.

Anzeige


Im vergangenen Jahr ist die R+V Gruppe nach eigenen Angaben über dem Marktdurchschnitt um insgesamt 3,4 Prozent gewachsen. 2016 erreicht der Konzerngewinn vor Steuern 682 Millionen Euro (+9,1 Prozent). Die Bruttobeiträge im Konzern erhöhten sich um 1,6 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro. In der Sparte Leben sanken die Beiträge um 3,4 Prozent auf jetzt knapp 7,6 Milliarden Euro.

In der Sparte Leben habe sich die Strategie, an einem breiten Produktspektrum inklusive klassischer Garantieprodukte festzuhalten, klar bewährt, so die R+V. Man habe gegenüber dem Wettbewerb wieder deutlich zugelegt. „Wir werden auch weiterhin Komplettanbieter bleiben“, betont der R+V-Vorstandschef.

Solvency II-Quote der R+V Gruppe lag Ende 2016 bei 235 Prozent

Die Unfall/Schaden-Sparten stiegen im Umsatz um gut fünf Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Hohen Anteil am guten Konzernergebnis hat laut R+V auch das Ergebnis der Kapitalanlagen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro (+22,6 Prozent). „Ursächlich für den starken Anstieg waren vor allem Bewertungseffekte aufgrund der rückläufigen Marktzinsen“, schreibt das Unternehmen der Presse. Mit anderen Worten: Die Kurse älterer, hochverzinster Anleihen steigen immer weiter.

Anzeige


Weiter wird berichtet, der gesamte im Konzern verwaltete Anlagebestand erhöhte sich im Jahr 2016 um 7,4 Prozent auf 92,7 Milliarden Euro. Die Verwaltungskosten im R+V Konzern (Leben/Pension: 1,2 Prozent, Kranken: 1,6 Prozent, Schaden/Unfall: 11,2 Prozent) seien seit Jahren kontinuierlich rückläufig und damit deutlich unter Branchenniveau. Die Solvency II-Quote für die R+V Gruppe lag Ende 2016 bei 235 Prozent. Damit übersteigen die Eigenmittel laut Unternehmen deutlich die Anforderungen für Eigenmittel (Solvency II). Die R+V nehme diesbezüglich keine von der Aufsicht BaFin erlaubten Übergangsregeln (Transitionals) für ihre Bilanz Anspruch.

Newsletter bestellen

Artikel bewerten

gefällt mir
 
4.35
2
 
Das könnte Sie auch interessieren
Artikel empfehlen

Anzeige

Anzeige

Newsletter bestellen