Ein Gastbeitrag von Harald Seliger

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Unfallmeldestecker registriert Unfallereignisse

Und so funktioniert es: Bei Abschluss des neuen Produktes erhalten die Kunden einen Unfallmeldestecker (UMS) und die sogenannte „Unfallmelde-App“ für Smartphones mit Android- oder iOS-Betriebssystem (iPhone). Während der Fahrt wird der UMS über eine 12-Volt-Steckdose, also beispielsweise den Zigarettenanzünder, an die Stromversorgung des Autos angeschlossen.

Bei einer Kollision registrieren Sensoren im UMS, wie schwer der Aufprall war und senden über das mit Bluetooth verbundene Smartphone einen Datensatz an die Notrufzentrale des GDV. Unmittelbar im Anschluss wird eine Verbindung zwischen dem Fahrer und der GDV-Notrufzentrale aufgebaut, um die Details zur benötigen Hilfeleistung klären zu können. Ist der Fahrer telefonisch nicht erreichbar und deuten die übermittelten Daten auf einen sehr schweren Unfall hin, alarmiert die GDV-Notrufzentrale umgehend die zuständige Rettungsleitstelle. Handelt es sich hingegen um einen reinen Blechschaden, stellt sie eine Verbindung zu den Mitarbeitern des jeweiligen Servicecenters des Versicherungsunternehmens her, bei dem der Kunden versichert ist. Das Servicecenter leitet dann sofort alle erforderlichen Assistance-Leistungen ein und gewährleistet so, dass der Kunde schnell Hilfe erhält.

Über die Buttons „Rettung anfordern“ und „Hilfe bei Unfall/Panne“ können die Kunden über ihre Smartphone-App außerdem auch manuell Unterstützung anfordern.

Hilfe garantiert - Überwachung ausgeschlossen

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Besonders viel Wert haben die Autoversicherer bei der Entwicklung auf den Schutz der Daten gelegt. Wenn der Notruf ausgelöst wird, sendet das System nur einen minimalen Datensatz mit Zeitpunkt, Unfallort und -schwere – also lediglich Informationen, die für eine schnelle Hilfe unverzichtbar sind. Im normalen Fahrbetrieb speichert das System keine Daten.