Der Kfz-Diebstahlstatistik zufolge wurden im vergangenem Jahr ganze 17.895 Autos gestohlen, Versicherer zahlten dafür circa 262 Millionen Euro Entschädigung. Das entspricht in etwa der gleichen Summe wie 2013, obwohl die Diebstahl-Rate um 4,8 Prozent sank. Grund sei, dass der durchschnittliche Wert eines geklauten Fahrzeugs bei rund 14.650 Euro lag und damit durchschnittlich 4,3 Prozent teurer war als 2013.

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Berlin– Ein Paradies für Autodiebe?

Die Bundesländerstatistik vom GDV zeigt, dass Berlin absoluter Spitzenreiter bei Autodiebstählen ist: Allein hier wurden im vergangenem Jahr 3.100 Pkw´s geklaut. In Bayern wurden hingegen am wenigsten Fahrzeuge entwendet, 2014 waren es 800 Stück.

Insgesamt sei die Zahl der Diebstähle aber rückläufig. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern sank die Quote um -34,7 Prozent, gefolgt von Brandenburg mit -23,1 Prozent und Bayern mit einem Rücklauf von -14,3 Prozent. In Hessen und im Saarland stieg die Zahl jedoch um 6,8 Prozent und 17,7 Prozent.

Ein Video des GDV zeigt, worauf man achten sollte und was man tun kann, um nicht als nächster in die Statistik zu fallen:

Versicherer zahlen vor allem für Land Rover und Audi

Es gibt Automarken, die von Dieben besonders bevorzugt werden, andere scheinen nicht ganz so interessant. Besondern beliebt seien dem GDV nach vor allem Modelle von Land Rover und Audi. Allein der Range Rover 3.0 TD wurde ganze 150 Mal gestohlen, was auf 1.000 gestohlene Wagen eine Quote von 57,4 macht.

Auch Audi erfreut sich leider großer Beliebtheit, hier haben es die Diebe vor allem auf die Sport-Limousine S5 und S4 abgesehen.

Wer einen Opel fährt, kann nachts vielleicht ruhiger schlafen, wenn er weiß, dass 2014 ganze 20 Prozent weniger Opel geklaut wurden als im Vorjahr. Insgesamt lag die Zahl aller entwendeten Opel-Fahrzeuge bei 500 Stück.

Für Versicherer ist der Autoklau eine teure Angelegenheit: Neben den Pkw´s wurden weitere 12.562 kaskoversicherte Fahrzeuge entwendet. Z.B. 7.226 motorisierte Zweiräder und 1.854 Lkw. Gesamtheitlich entstand 2014 eine Schadensumme von 356,5 Millionen Euro.

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