Versicherer Allianz erweitert den Kundenservice in der Krankenversicherung. In der Zeit von Juni 2014 bis Dezember 2015 sollen explizit Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten angesprochen werden. Dazu wird die Kundenbetreuung alle Kunden kontaktieren, deren Beitrag mangels Kontodeckung einmalig nicht eingezogen werden konnte.

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Allianz kämpft gegen Beitragsrückstände und Umstufung in den Notlagentarif

Damit will der Versicherer präventiv gegen hohe Beitragsrückstände, sowie die Umstufung in den Notlagentarif agieren. So sollen gemeinsam mit dem Kunden bei den ersten Anzeichen von Zahlungsschwierigkeiten Lösungen gefunden werden. Das berichtet das Onlineportal Arbeitskreis Krankenversicherung.

Im Gespräch sollen die Gründe für den fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug geklärt und gegebenenfalls weiterführende Maßnahmen besprochen werden. Dabei kann es sich um einen erneuten Lastschrifteinzug, eine Beitragsstundung oder eine Ratenzahlungsvereinbarung handeln.

Allianz beendet erfolgreiche Testphase

Nach einer Frist von vier Wochen sollen die Ergebnisse der Vereinbarung kontrolliert werden. Sollten die Beiträge bis dahin noch ausstehen, folgt ein zweites und bei Bedarf ein drittes Gespräch mit dem Kunden. Nicht angesprochen werden sollen hingegen Kunden, die bereits größere Beitragsrückstände angesammelt haben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Allianz das Konzept zur Reduzierung von Beitragsrückständen getestet. Dabei zeigten sich gute Ergebnisse. So konnte die Anzahl der Kunden mit ruhenden Verträgen um bis zu 65 Prozent reduziert werden. Zudem kann der Versicherer so, gemeinsam mit dem Kunden, gleichzeitig vorübergehende finanzielle umschiffen und stärkt zudem dessen Bindung an das Unternehmen.