Das Monatseinkommen von Chefärzten stieg im 13 Prozent auf eine Durchschnittseinkommen von 12.971 Euro. Hauptgrund ist die erfolgsabhängige Bezahlung in den Kliniken, diese wird jedoch vom AOK-Krankenhausreport 2013 kritisiert, da hier wirtschaftliche Ziele über das Wohl der Patienten gestellt werden. Das Einkommen von Erziehern und Pflegern verharrt hingegen auf niedrigem Niveau.

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Das Schlusslicht bilden die Kellner mit einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen von 1.635 Euro. Das Lohngefälle zwischen Ost und West besteht weiterhin - aber nicht nur in dieser Richtung: Die höchsten Gehälter werden im Süden gezahlt.

Versicherungsmakler haben 2012 im Schnitt 4027 Euro verdient. Dabei liegt das Durchschnittsgehalt bei Männern bei 4.229 Euro und bei Frauen bei 3.713 Euro. Das größte Gefälle ist zwischen Ost und Süd. Im Osten verdienen Versicherungsmakler im Schnitt 3.583 Euro und im Süden 4.026 Euro. Im Norden ist es nur geringfügig mehr als im Osten, mit 3.691 Euro. Das Einstiegsgehlt liegt bei 2.585 Euro und in der Spitze bei 9.593 Euro. Sehr gut schneiden Versicherungsmakler bei der Einkommensentwicklung seit 2011 ab, diese liegt bei 9,9 Prozent.

Erhoben wurden die Daten auf Basis von 169.455 Lohndaten durch den Vergütungsspezialisten Personalmarkt und das Datenunternehmen Statist im Auftrag von Focus. Die Liste umfasst 150 Berufe von Altenpfleger bis Zahntechniker. Die Angaben wurden mit Hilfe von Quellen wie dem Statistischen Bundesamt, einer Umfrage unter 20.000 Personen durch das Sozioökonomische Panel sowie der eigenen Gehaltsdatenbank von Focus abgeglichen.

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Erkenntnis der Studie ist auch, dass die Deutschen weiterhin ein hohes Fixgehalt gegenüber von erfolgsabhängigen Zahlungen bevorzugen. Die Sicherheit der Arbeitsstelle steht dabei über möglichen Karrierechancen. Auch das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen besteht weiterhin. Hauptgrund ist meist die niedrigere Position, in der Frauen arbeiten.